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Lokales Zahl der Arbeitslosen sinkt im Oktober geringfügig – Ausbildungsjahr ambivalent
Dresden Lokales Zahl der Arbeitslosen sinkt im Oktober geringfügig – Ausbildungsjahr ambivalent
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12:23 29.10.2015
Quelle: dpa
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Dresden. Die Zahl der Arbeitslosen in Dresden ist im Oktober geringfügig um 185 Personen auf jetzt 21.435 gefallen. Das entspricht einer Quote von 7,5 Prozent. Im Vorjahresmonat waren noch 979 Menschen mehr in Dresden arbeitslos gemeldet, teilte die Arbeitsagentur am Donnerstag mit.

Die Winterpause ist – trotz erster Schneefälle im Oktober – somit noch nicht in den Arbeitsmarktzahlen zu spüren. 4.464 Dresdner meldeten sich neu arbeitslos, gleichzeitig konnten 4.665 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Davon wiederum nahmen 1.613 Personen eine Erwerbstätigkeit auf.

Allerdings erhöhte sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 0,7 Prozent oder 57 Personen. Damit zählen aktuell 8.110 Dresdner zu den Langzeitarbeitslosen. Die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen unter 25 Jahren sowie die über 50-jährigen Arbeitslosen ist zurückgegangen.

Der Arbeitsmarkt in Sachsen entwickelt sich ebenfalls positiv. Im Oktober waren 159.399 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das waren 2.200 weniger als im September und 12.200 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,5 Prozent.

Das Ausbildungsjahr 2014/15 in Dresden

Die Arbeitsagentur hat auch das Ausbildungsjahr 2014/15 als gut bilanziert. Es wurden bei kaum gestiegener Bewerberzahl (drei Personen) deutlich mehr Lehrstellen gemeldet. So ergaben sich im Jahr rein rechnerisch 1,4 Lehrstellen pro gemeldetem Bewerber. Hoch im Kurs stand bei den zukünftigen Lehrlingen der Beruf des Verkäufers, gefolgt von Kaufmann/-Frau im Einzelhandel und im Büromanagement. Allerdings blieben zum Ende des Berufsberatungsjahres trotz der verbesserten Stellensituation 74 Jugendliche unversorgt – 50 Bewerber mehr als im Vorjahr. Demgegenüber sind noch 143 Ausbildungsplätze zu besetzen. Nachvermittlungsaktionen sollen dem abhelfen.

„Um den Ungleichgewichten am Ausbildungsmarkt noch wirksamer begegnen zu können, ist es wichtiger denn je, den Jugendlichen noch zielgerichtetere und jugendgerechte Orientierungsmöglichkeiten zu unterbreiten“, kommentiert Thomas Wünsche, Chef der Dresdner Arbeitsagentur.

Franziska Schmieder

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