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Lokales "Brauchen gewaltfreie Beharrlichkeit": So war die ZDF-Sendung in der Dresdner Frauenkirche
Dresden Lokales "Brauchen gewaltfreie Beharrlichkeit": So war die ZDF-Sendung in der Dresdner Frauenkirche
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17:34 01.01.2019
Live aus der Frauenkirche: Das ZDF übertrug den Neujahrsgottesdienst mit den Pfarrern Sebastian Feydt und Angelika Behnke. Quelle: Steffen Manig
Dresden

Den Neujahrsgottesdienst der Dresdner Frauenkirche konnten am 1. Januar Menschen in ganz Deutschland erleben – via Fernseher nämlich. Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) übertrug ab 10.15 Uhr live.

Im Mittelpunkt des evangelisch-lutherischen Gottesdienstes stand die Jahreslosung 2019 „Suche Frieden und jage ihm nach“. Sie steht im Alten Testament der Bibel im 34. Psalm, Vers 15. Pfarrerin Angelika Behnke rief in ihrer Predigt auf, sich für Frieden einzusetzen. Die Menschen sollten angesichts der zahlreichen Kriege und Gewalttaten in der Welt nicht resignieren, sondern zuversichtlich nach vorn schauen. Frieden sei keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Auftrag.

Rund 700 Zuhörer verfolgten den Gottesdienst in der Kirche, Hunderttausende an den Fernsehgeräten.

Beim Engagement für den Frieden seien auch kleine Beiträge bedeutsam. „Gewaltfreie Beharrlichkeit, die werden wir auch 2019 brauchen“, sagte Behnke vor rund 700 Gästen in der Frauenkirche.

Behnke fasste den Friedensbegriff weit: Es bedeute nicht nur, dass kein Krieg herrsche und keine privaten oder beruflichen Konflikte aufträten, sondern auch, in Würde, Freiheit und Geborgenheit leben zu können.

Die Liturgie leitete Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt. Musikalisch gestalteten der Kammerchor der Frauenkirche und das Ensemble Frauenkirche den Gottesdienst. Unter anderem erklangen Ausschnitte aus dem Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847).

Am Silvesternachmittag hatte das Erste Deutsche Fernsehen (ARD) die ökumenische Vesper aus dem Dom zu Meißen übertragen.

Von DNN

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