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Xinliang Feng aus Dresden mit Hamburger Akademie-Preis geehrt

Energiespeicher aus Kohle: Xinliang Feng aus Dresden mit Hamburger Akademie-Preis geehrt

Für ihre Arbeiten an Graphenen bekommen Xinliang Feng vom Zukunftselektronikzentrum „cfaed“ der TU Dresden und Klaus Müllen vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz den „Hamburger Wissenschaftspreis 2017“.

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Quelle: cfaed / Juergen Loesel

Dresden/Hamburg. Für ihre herausragenden Arbeiten an zweidimensionalen Kohlenstoff-Netzen – den sogenannten „Graphenen“ – hat die Akademie der Wissenschaften in Hamburg zwei Forscher in Dresden und Mainz geehrt: Xinliang Feng vom Zukunftselektronikzentrum „cfaed“ der TU Dresden und Klaus Müllen vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz bekommen den „Hamburger Wissenschaftspreis 2017“. „Mit 100 000 Euro ist er der höchstdotierte Preis einer deutschen Wissenschaftsakademie“, informierte die TU Dresden.

Der Chemiker Xinliang Feng stammt aus China und war jahrelang bei Direktor Müllen am MPI-P tätig. Seit August 2014 ist er Strategischer Professur für Molekulare Funktionsmaterialien am Dresdner Exzellenzcluster „cfaed“. Er gilt als international führender Experte für die Dotierung von Graphen. Das heißt, er hat Wege gefunden, um die nur eine Atomlage dünnen 2D-Kohlenstoffnetze mit Fremdatomen zu spicken und zu stapeln. Dadurch wird es möglich, die ohnehin schon exotischen Eigenschaften von Graphen – zum Beispiel hohe Leit- und Speicherfähigkeit sowie mechanische Belastbarkeit – gezielt weiter zu steigern.

Viele Forscher, aber auch Unternehmen erhoffen sich Großes vom „Wundermaterial Graphen“: als effizienter Kraftstoffspeicher für Wasserstoffautos, für sehr schnelle Computerchips, aber auch als Superkondensator, der zum Beispiel die Strom für Elektroautos blitzschnell aufnehmen und wieder abgeben kann.

„Die Preisträger erbringen entscheidendes Grundlagenwissen für die Materialentwicklung zur Steigerung der Energieeffizienz in elektrischen Speichersystemen“, erklärte der Hamburger Akademie-Präsident Prof. Edwin J. Kreuzer.

Von DNN

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