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Lokales Wolfgang und Stephanie Stumph spenden 30.000 Euro
Dresden Lokales Wolfgang und Stephanie Stumph spenden 30.000 Euro
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16:31 16.12.2016
Jaden (5) leidet an einer Krebserkrankung. Kristin Boehme, hier mit Puppe Radio-Robby, bleibt durch die Spenden auch in Zukunft seine Spieltherapeutin.   Quelle: Anja Schneider
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Dresden

 Der Dresdner Kinderhilfe e.V. und der Sonnenstrahl e. V. können sich über eine Spende in Höhe von je 15.000 Euro freuen. Der Schauspieler Wolfgang Stumph und seine Tochter Stephanie übergaben am Freitag zwei Schecks im Gesamtwert von 30.000 Euro an die beiden Dresdner Vereine. Die Summe haben die beiden Schauspieler vom GRK Golf-Charity-Masters aus Leipzig mitgebracht.

Wolfgang Stumph ist mit beiden Vereinen seit vielen Jahren verbunden. „Wir sind natürlich froh, dass wir mit unseren Spenden beide Initiativen unterstützen können“, erklärt er bei der Übergabe des Schecks im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und betont, „dass durch solche Aktionen die Aufmerksamkeit auf diese extrem wichtigen Projekte gelenkt werden kann.“

Der Sonnenstrahl e.V. wird mit seinem Anteil die Spieltherapie in der Kinderonkologie im Uniklinikum weiterfinanzieren. Das Projekt wurde 2014 ins Leben gerufen und wäre jetzt ausgelaufen – da kommt die Spende genau zum richtigen Zeitpunkt, Spieltherapeutin Kristin Boehme kann ihre Arbeit also nahtlos fortsetzen.

Jaden (5) leidet an einer Krebserkrankung. Kristin Boehme, hier mit Puppe Radio-Robby, bleibt durch die Spenden auch in Zukunft seine Spieltherapeutin. Quelle: Anja Schneider

Die Psychologin wird weiterhin den krebsleidenden Kindern bei Behandlungen zur Seite stehen und ihnen spielerisch die Angst nehmen. Die Bestrahlungstherapie beispielsweise, eine besonders harte Belastung für die Kinder, erklärt Boehme mithilfe der Puppe Radio-Robby altersgerecht. „Wir konnten einige Kinder auf diese Art und Weise schon so beruhigen, dass ihnen eine Narkose während der Behandlung erspart blieb“, erzählt Boehme.

Der andere Teil der Spende geht an die Dresdner Kinderhilfe, die damit das Projekt „Kinderschutz“ im Uniklinikum unterstützt. „Mit der Spende können wir anteilig Kosten für zwei Sozialarbeiter übernehmen“, so Michael Doerwald von der Dresdner Kinderhilfe. Die Sozialarbeiter sollen einerseits Familien präventiv betreuen, um eine mögliche Kindeswohlgefährdung zu verhindern. Und andererseits möchte man Kindern von Chrystal-Meth-Abhängigen helfen.

„Dass schwangere Frauen Chrystal Meth konsumieren, kommt in Dresden immer häufiger vor“, berichtet Prof. Dr. Reinhard Berner, Direktor der Uni-Kinderklinik. Neben den körperlichen Schäden der Neugeborenen ist außerdem der zukünftige Lebensweg der Kinder ungeklärt. Hier möchte die Kinderhilfe mit den Sozialpädagogen eine Perspektive bieten.

Von August Modersohn

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