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Wohnungsgenossenschaft WGJ will in Dresden weiter in Neubau investieren

Wohnen Wohnungsgenossenschaft WGJ will in Dresden weiter in Neubau investieren

Die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG (WGJ) blickt nach eigenen Angaben auf ein gelungenes Geschäftsjahr 2016 zurück. 60 Jahre nach der Gründung soll auch im Jubiläumsjahr auf Neubau gesetzt werden.

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An der Blasewitzer Straße stockt die WGJ Wohnungen auf.

Quelle: WGJ

Dresden. Die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG (WGJ) blickt nach eigenen Angaben auf ein gelungenes Geschäftsjahr 2016 zurück. Der Leerstand liege bei lediglich 0,8 Prozent, der Wohnungsbestand wachse und die Mitgliederzahlen seien weiter gestiegen – freute sich eine der größten Genossenschaften in Dresden über positive Zahlen zum Start ins Jubliäumsjahr 60 Jahre nach der Gründung.

Einen wesentlichen Beitrag zur positiven Entwicklung habe der Neubau geleistet. „Im Rahmen einer guten, sicheren und sozial verantwortbaren Wohnungsversorgung unserer Mitglieder ermöglichen Neubauprojekte auch zukünftig ein bedarfsgerechtes Wohnen zu fairen und insbesondere stabilen Mietpreisen“, erklärte WGJ-Vorstandsmitglied Alrik Mutze. Mit den Neubauprojekten wolle die Genossenschaft „schon heute an die Mitglieder von morgen denken, um auch später den Anforderungen gerecht werden zu können“. Die WGJ will daher auch in diesem Jahr zwei weitere Bauprojekte auf der Striesener Straße/Ecke Thomaestraße und auf der Haydnstraße 17 in Angriff nehmen. 2016 begann zudem das Aufstockungsprojekt auf der Blasewitzer Straße 28 - 34. Auf zwei neuen Etagen werden 16 moderne Wohnungen entstehen. Probleme mit einer Holzbaufirma führten zu leichten Verzögerungen. Für Ende April, Anfang Mai ist die Ferigstellung geplant, die ursprünglich schon für Ende 2016 vorgesehen war. Insgesamt wurden 2016 rund 6,9 Millionen Euro in Neubauprojekte investiert. Der 2016 fertiggestellte Neubau auf der Franz-Liszt-Straße 2 a ließ den Wohnungsbestand von 7660 Wohnungen Ende 2015 auf 7701 Wohnungen Ende des vergangenen Jahres wachsen.

Zahlen & Fakten

– 7701 Wohnungen (Ende 2015: 7660);

– 7938 Mitglieder (Ende 2015: 7905))

– Leerstand 0,8 Prozent (2016)

– 10,36 Millionen Euro Investitionen in Modernisierung und Instandsetzung im Jahr 2016

– 6,9 Millionen Euro Investitionen in Neubau 2016

– Mitglieder im Durchschnitt 62 Jahre alt.

– Durchschnittsmiete pro Quadratmeter 5,30 Euro (kalt).

Quelle: WGJ

Noch mehr investierte die Genossenschaft in den Bestand. „Rund 10,36 Millionen Euro wurden im letzten Jahr für die Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen ausgegeben“, hieß es. Dazu zählten beispielsweise der Einbau von 15 Fernwärme-Stationen, die Erneuerung von 66 Treppenhäusern oder die Anschaffung von fünf weiteren Aufzugsanlagen. In 200 Wohnungen wurden zudem die Einrohrheizungsanlagen in Zweirohrheizungsanlagen umgebaut. In diesem Jahr will die WGJ 9,2 Millionen Euro in Neubau investieren und 8,52 in Modernisierung und Instandsetzung stecken. Zwei weitere Wohnblöcke sollen aufgestockt werden.

Die 7938 Mitglieder fühlten sich sehr gut in der Genossenschaft aufgehoben, habe eine Mieterumfrage ergeben. 99,1 Prozent der Mitglieder seien mit der WGJ besonders zufrieden. Dazu trage nicht nur der gute Service bei, den die 78 Mitarbeiter den Mitgliedern böten. Auch das soziale Engagement der WGJ würden die Bewohner zu schätzen wissen. Ein Beispiel dafür sei das Projekt „Alltagsbegleiter für Senioren der WGJ“. Seit 2016 sei die WGJ als erste Dresdner Genossenschaft Projektpartner im Rahmen der Richtlinie „Förderung von Alltagsbegleitern für Senioren“ des sächsischen Sozialministeriums. Durchschnittlich 15 Alltagsbegleiter waren für die WGJ 2016 im Einsatz und unterstützten Senioren der Genossenschaft. Anfang 2017 sei das Projekt bereits in die zweite Runde gestartet.

Und die WGJ treibt auch die Digitalisierung voran: Seit April 2016 hängen in 66 Hauseingängen der Genossenschaft digitale Aushangtafeln, welche das „schwarze Brett“ ersetzen. In diesem Jahr soll sich der Trend fortsetzen. „Dies wird beispielsweise in Form einer noch stärkeren Digitalisierung unserer Verwaltungsabläufe oder der Verknüpfung von digitaler Haustafel und WGJ-App geschehen“, erläuterte Vorstandsmitglied Thomas Dittrich.

Von Ingolf Pleil

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