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Lokales Wohnungen und Häuser in Großstädten gefragt – Teuerste Mieten in Dresden
Dresden Lokales Wohnungen und Häuser in Großstädten gefragt – Teuerste Mieten in Dresden
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14:32 01.09.2016
Mieter und Häuslebauer müssen vor allem in den Großstädten Sachsens und Sachsen-Anhalts tiefer in die Tasche greifen.  Quelle: Christian Nitsche
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Dresden

 Mieter und Häuslebauer müssen vor allem in den Großstädten Sachsens und Sachsen-Anhalts tiefer in die Tasche greifen. Dort steigen in gefragten Lagen die Preise für Eigentum und Bauland sowie die Mieten weiter an. Das geht aus dem am Donnerstag vorgestellten Immobilienpreisspiegel 2016/17 des Immobilienverbands Deutschland (IVD) Mitte-Ost hervor, der die Trends in 28 Städten untersucht.

Am teuersten sind den Angaben zufolge die Mietpreise für „Premiumobjekte“ in den besten Lagen Dresdens - mit bis zu 14 Euro pro Quadratmeter. Für einen Neubau mit mittlerem Wohnwert sind in der Stadt inzwischen 8,25 Euro pro Quadratmeter Miete zu zahlen. In einfachen Lagen liegt Dresden im IVD-Verglich noch im Mittelfeld, je besser aber die Wohnlage, desto teurer ist Dresden im mitteldeutschen Vergleich.

In Leipzig und Magdeburg werden bis zu 13 Euro verlangt, in Halle 10 Euro und in Chemnitz bis zu 8,50 Euro. Bei Baugrundstücken melden auch mittelgroße Städte wie Delitzsch, Dessau, Eilenburg, Görlitz, Wittenberg oder Merseburg steigende Preise.

Für Eigenheime sind die Preise im siebten Jahr in Folge gestiegen. Je nach Ausstattung kostet ein Haus zwischen 110.000 Euro in Chemnitz bis zu einer Million Euro in Dresden. Auch bei den Preisen für Bauland ist Dresden teils deutlich teurer als die anderen Städte in der Studie. In Leipzig sind mittlerweile bis zu 600.000 Euro für ein freistehendes Haus zu zahlen.

Familien weichen bei der Suche nach den eigenen vier Wänden

immer häufiger auf Randbezirke oder gut angeschlossene Kommunen in der Nähe aus. Der Immobilienverband fordert, entsprechende Flächen zeitnah als Bauland auszuweisen. Dies könnte Preissteigerungen mindern, so der Regionalvorsitzende Karl-Heinz Weiss.

Von dpa/sl

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