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Woba soll „Wohnen in Dresden“ heißen

Oberbürgermeister Dirk Hilbert schlägt vor Woba soll „Wohnen in Dresden“ heißen

Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft, salopp Woba genannt, soll „Wohnen in Dresden“ heißen. Das schlägt Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) vor. Bei der Bestellung der Geschäftsführer gibt es eine Überraschung.

Dresden will kommunale Wohnungen bauen.

Quelle: Dpa

Dresden. Bisher war die neue kommunale Wohnungsbaugesellschaft eine abstrakte Größe und wurde der Einfachheit halber salopp „Woba“ genannt. Aber nun biegt der Gründungsprozess auf die Zielgerade ein und es wird konkret. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) schlägt als Namen für die Gesellschaft „Wohnen in Dresden“ vor. Das sei das Ergebnis einer verwaltungsinternen Abstimmung, bei dem „Wohnen in Dresden“ als Favorit aus dem Rennen gegangen sei, erklärte Hilbert seinen Vorschlag, den der Stadtrat beschließen muss.

Weitaus wichtiger als der Name der Gesellschaft ist die Bestellung der Geschäftsführer. Da die „Wohnen in Dresden“ eine GmbH & Co KG werden soll, an der die Landeshauptstadt Dresden und die städtische Tochter Stesad GmbH beteiligt werden, wird es mehrere Geschäftsführer geben. Nachdem Stesad-Geschäftsführer Axel Walther im Vorfeld erklärt hatte, für den Posten nicht zur Verfügung zu stehen, schlägt der OB vor, den Stesad-Prokuristen Steffen Jäckel als Geschäftsführer zu bestellen. Jäckel bringe berufliche Erfahrung im Bereich der Wohnungswirtschaft in Sachsen ein. Dank seiner Tätigkeit bei der Stesad könne er eine effiziente Startphase des Unternehmens gewährleisten.

Die Stesad wurde im Mai 2016 beauftragt, den Bau von 800 kommunalen Wohnungen zu planen. Um aus dieser und weiteren möglichen Beauftragungen Synergien nutzen zu können, sei eine personelle Verknüpfung zwischen der Stesad und der Wohnen in Dresden sinnvoll, erklärte Hilbert.

Auf städtischer Seite war Sozialbürgermeisterin Kris Kaufmann (Die Linke) als Geschäftsführerin der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft vorgesehen. Immerhin handelt es sich um das wichtigste Projekt der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit. Doch sehr zum Verdruss von Hilbert soll Kaufmann abgewinkt und die Aufgabe auf die Referentenebene delegiert haben. Nun sollen sich Konstanze Mally, Referentin für städtische Wohnungspolitik bei Kaufmann, und Jeanette Rißmann, Beteiligungsmanagerin bei Finanzbürgermeister Peter Lames (SPD), in die Geschäftsführung der Wohnen in Dresden teilen.

SPD-Fraktionsvorsitzenden Christian Avenarius äußerte sich überrascht über die Personalie: „Wer soll den Geschäftsführerin werden, wenn nicht die Sozialbürgermeisterin?“, erklärte er gegenüber DNN. Es gehe um die politische Verantwortlichkeit. „Wer in der Hierarchie nicht ganz oben steht, ist nicht frei in seinen Entscheidungen“, so der Sozialdemokrat.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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