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Wissenschaftlicher Brückenschlag zwischen Dresden und London

"Dresden Concept" Wissenschaftlicher Brückenschlag zwischen Dresden und London

Die Technische Universität Dresden (TU) und das King's College in London dehnen ihre Zusammenarbeit aus. Bislang kooperierten sie bereits auf medizinischem Gebiet. Nun sei die strategische Entwicklung weiterer Projekte in Medizin und Biotechnologie sowie in den Ingenieur-, Natur- und Geisteswissenschaften geplant.

Von der Elbe an die Themse: Die TU Dresden und das Londoner King's College dehnen ihre Zusammenarbeit weiter aus.

Quelle: Arno Burgi/dpa

Dresden. Die Technische Universität Dresden (TU) und das renommierte King's College in London dehnen ihre Zusammenarbeit aus. Bislang kooperierten sie bereits auf medizinischem Gebiet. Nun sei die strategische Entwicklung weiterer Projekte in Medizin und Biotechnologie sowie in den Ingenieur-, Natur- und Geisteswissenschaften geplant, hieß es. Ab 3. Mai ist in London eine Ausstellung zu sehen, die Vorzeigeprojekte der im Forschungsverbund "Dresden Concept“ vereinten Institutionen präsentiert.

Dazu gehören unter anderem Möbel aus Leichtbeton, Senkrechtbeete, die in der Stadt als Biofilter dienen, und der mexikanische Salamander Axolotl. Er gilt als wahrer Regenerationskünstler, weil bei ihm abgetrennte Gliedmaßen vollständig wieder nachwachsen. Der Traum der Forscher besteht darin, diese Fähigkeit für den Menschen nutzbar zu machen. Damit befasst sich das Dresdner Max-Planck-Institutes für Zellbiologie und Genetik.

Zur Eröffnung der Londoner Ausstellung reisen neben der sächsischen Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) auch namhafte Wissenschaftler der TU und von Instituten an, die am "Dresden Concept“ der Exzellenz-Uni beteiligt sind. Im gesamten Mai ist ein wissenschaftliches Begleitprogramm mit Forschern aus Dresden und London geplant.

Die TU Dresden und das King's College London sind schon seit 2015 im sogenannten Transcampus vereint. Nach Angaben der TU ist er der europaweit erste gemeinsame Campus zweier Universitäten verschiedener Länder.

Erste Erfolge verzeichnete der Verbund bereits in der Medizin: In der Insel-, Nieren- sowie Knochenmarktransplantation gehöre der Transcampus London-Dresden zu den größten Transplantationszentren der Welt, hieß es. Zudem seien die britischen Partner vom Grundprinzip des Dresden Concept mit seiner Verquickung von universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Kulturinstitutionen sehr angetan.

Dresden Concept ist ein Verbund von 24 Partnern aus Wissenschaft und Kultur. Die Kooperation zielt darauf ab, dass die Partner Synergien in den Bereichen Forschung, Ausbildung, Infrastruktur, Verwaltung und Transfer erschließen. Dazu koordinieren sie ihre wissenschaftlichen Strategien und identifizieren Gebiete, in denen Dresden nternational in der Spitze mitmischt. Zu den Partnern zählen neben der TU Dresden das Universitätsklinikum Dresden, mehrere Fraunhofer-, Leibniz- und Max-Planck Institute, zwei Helmholtz-Institutionen, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und weitere Kulturpartner.

dpa

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