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Lokales „Wissen bringt Sicherheit“ – Zweite Veranstaltung zur Verkehrsunfallprävention
Dresden Lokales „Wissen bringt Sicherheit“ – Zweite Veranstaltung zur Verkehrsunfallprävention
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13:12 27.11.2018
Sieht niedlich aus, dient aber Vorführzwecken: Ein unangeschnallter Teddybär auf der Vorrichtung, die einen Aufprall mit 15 Stundenkilometern simuliert. Quelle: Carolin Seyffert
Dresden

Viele Dresdner fühlen sich in ihrer Stadt weniger sicher – obwohl die Kriminalitätsraten sinken. Die Dresdner Polizei will nun diesem unbegründetem Gefühl von Unsicherheit unter den Stadtbewohnern entgegen wirken und hat die Präventionsreihe „Wissen bringt Sicherheit“ auf den Weg gebracht. Nach dem ersten Workshop zur Zivilcourage folgt nun „Neuerungen im Verkehrsrecht“ am 12. Dezember um 18 Uhr im Haus des Kfz- Gewerbes an der Tiergartenstraße 94.

„Unsere Auftaktveranstaltung der Präventionsreihe hat eine große Breitenwirkung erzielt“, resümiert Polizeioberrat Hendrik Schlicke. Nun hofft man auf ein genauso großes Interesse bei der Verkehrsunfallprävention am 12. Dezember. „Wir haben das Ziel, die Anzahl der Verkehrstoten und -verletzten zu senken und das schaffen wir nur durch verstärkte Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmer“, so Schlicke.

Dass das Thema wichtig ist, zeigen die vier sogenannten Topkiller unter den Verkehrssünden. Bundesweit sterben die meisten Menschen im Straßenverkehr wegen zu hoher Geschwindigkeit, Alkohol- und Drogenkonsum oder wegen falsch oder gar nicht angelegter Gurte. „Neueinsteiger und mittlerweile auf Platz eins ist die Ablenkung vor allem durch Handys“, berichtet Schlicke. „Ein kurzer Blick aufs Smartphone und man befindet sich selbst bei geringem Tempo schon auf einem meterlangen Blindflug“, beschreibt Hauptkommissar Uwe Müller das Problem. Er wird im Dezember durch die Veranstaltung führen. Interessierte Dresdner sollen beispielsweise die Wirkung berauschender Mittel von kurzzeitiger Ablenkung erleben können. Auch die Kräfte, die bei einem Aufprall mit 15 Stundenkilometern wirken, sollen die Gäste unmittelbar am eigenen Leib spüren können.

Dazu gibt auch die passende Theorieschulung, denn in den letzten Jahren hat sich die Straßenverkehrsordnung 53 Mal geändert, das letzte Mal im Oktober 2017. Es hat sich viel getan. Gilt das Zusatzzeichen Schneeflocke auch im Sommer? Fährt eigentlich immer derjenige zuerst, der von rechts kommt? Diese Fragen werden am 12. Dezember beantwortet. Das Angebot richtet sich an alle Interessierte, auch wenn diese noch keinen Führerschein haben. „Jeder ist Verkehrsteilnehmer, auch als Fußgänger oder Radfahrer“, begründet Schlicke. Für Radler ist im nächsten Jahr eine eigene Veranstaltung geplant.

Eine Anmeldung ist unter Tel. 65 24 36 90 oder per E-Mail an wissen-bringt-sicherheit.pd-dresden@polizei.sachsen.de möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Von Carolin Seyffert

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