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Winter in Dresden sonnig und zu trocken

Umweltamt zieht Bilanz Winter in Dresden sonnig und zu trocken

Anhand der Daten des Deutschen Wetterdienstes hat das Umweltamt der Stadt Dresden jetzt eine Bilanz des Winters 2016/17 gezogen. Das Ergebnis: Dieser Winter war insgesamt gesehen sonnig, zu trocken und wärmer als im Mittel der vergangenen 30 Jahre – obwohl es viel kälter war als in den drei Wintern zuvor.

Kinder spielen an der Elbe am 30. Januar 2017.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Auf die Frage: Wie war aus deiner Sicht das Winterwetter? hat garantiert jeder eine andere Antwort. Schließlich sind Erinnerungen subjektiv. Bei dem einen war es immer düster und regnerisch, wenn er einen Ausflug geplant hatte. Zudem hatte er die Nase voll vom zeitigen Aufstehen und Schneeschippen. Der andere war froh, endlich mal wieder hier in der Gegend dem Wintersport frönen zu können und erinnert sich vor allem an tolle Abfahrten bei strahlend blauem Himmel. Doch wie war der Winter 2016/17 in Dresden wirklich?

„Sonnig und zu trocken“, lautet das Fazit des Umweltamtes Dresden, das für die Winterwetterauswertung die Monate Dezember, Januar und Februar betrachtet. Für reichlich Sonne hätten demnach im Dezember zwei ausgeprägte Hochdruckgebiete gesorgt. „Mit einer Sonnenscheindauer von 87 Stunden nimmt der Dezember 2016 den zweiten Platz nach 2000 ein (Messreihe seit 1991)“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Dresden. „Im Februar war bis Monatsmitte das kräftige Hoch Erika wetterbestimmend und sorgte für viel Sonnenschein.“

Wenn man die Temperatur betrachtet, sei der Dezember mit im Schnitt plus 1,4 Grad das vierte Jahr in Folge zu warm gewesen. Mit dem Jahreswechsel ging die Temperatur zurück. „Nach in Folge sechs zu warmen Januarmonaten war der Januar 2017 erstmals wieder kälter (Abweichung von -2,3 Grad) im Vergleich zum Klimareferenzwert. Es wurden 30 Frosttage mit einer tiefsten Tagestemperatur von unter null Grad Celsius gemessen“, resümiert das Umweltamt. Der Februar blieb größtenteils winterlich kalt. „Erst in der zweiten Monatshälfte strömte milde Atlantikluft nach Deutschland, ließ die Temperaturen steigen und die letzten Schneereste schmelzen.“ So sei der Februar gegenüber dem Vergleichswert 1961 bis 1990 letztlich 2,3 Grad wärmer gewesen.

Vom Niederschlag her erreichte der Dezember nur 70 Prozent der sonst üblichen Wassermenge. Mit dem Jahreswechsel habe zwar Wintersturm Egon Deutschland für eine geschlossene Schneedecke gesorgt. Trotzdem habe es mit 63 Prozent der sonst üblichen Monatssumme erneut zu wenig Niederschlag gegeben. Auch im Februar hat es weniger geregnet als im Vergleichszeitraum 1961 bis 1990, und zwar schlägt da ein Minus von 27 Prozent zu Buche.

Von cat.

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