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Lokales "Willkommen im Hochland": Bürgerinitiative möchte Flüchtlingen offen gegenübertreten
Dresden Lokales "Willkommen im Hochland": Bürgerinitiative möchte Flüchtlingen offen gegenübertreten
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17:26 09.09.2015
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Viele Menschen im Schönfelder Hochland haben Angst, dass die größtenteils männlichen Asylbewerber ohne Beschäftigung zu einer Belastung für sie werden könnten.

Nach hitzigen Diskussionen während der Sitzung des Ortschaftsrates Weißig, formierte sich eine Gruppe von Menschen, die den Flüchtlingen offen und tolerant begegnen will. Daraus entstand die Initiative "Willkommen im Hochland", welche inzwischen von etwa 170 Bürgern und den umliegenden Kirchgemeinden getragen wird.

Die Organisation möchte künftig in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Sozialamt und dem künftigen Betreiber des Asylbewerberheimes die zu erwartenden Flüchtlinge unterstützen und die Anwohner informieren, um Vorurteile und Misstrauen zu beseitigen.

Eine Pressesprecherin der Initiative schilderte der DNN die geplanten Aktionen. Deutschkurse von pensionierten Lehrern sind in Planung, ebenso soll es Patenschaften im Rahmen der Gruppe "Wir gehen mit" geben, die beispielsweise die Flüchtlinge gezielt bei Behördengängen und auch im Alltag unterstützt. Außerdem sollen ein breites Sport- und Freizeitangebot geschaffen werden, sowie Gesprächsangebote und Informationsveranstaltungen für interessierte Anwohner.

Bereits jetzt kümmert sich die Initiative um die Asylbewerber des Gustavheimes in Hosterwitz. Dabei arrangiert die Freizeitgruppe der Organisation mit den Flüchtlingen Fußballspiele, um sich gegenseitig kennen zu lernen und Vertrauen zu schaffen. Ein ähnliches Zusammentreffen ist am kommenden Sonntag geplant.

Langfristig möchte die Initiative eine Möglichkeit zur Kommunikation zwischen den zwei Asylbewerberheimen und den Anwohnern schaffen. Doch derzeit ist die Gegenseite, welche ein Asylbewerberheim in Pappritz verhindern möchte, nach Angaben der Initiative "Willkommen im Hochland" nicht zu Gesprächen bereit und lehnte einen "Runden Tisch" zur Schlichtung zu Jahresbeginn ab.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.02.2015

Sophie Stula

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