Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Wilder Parkplatz an Teutoburgstraße soll Sport- und Spielareal werden
Dresden Lokales Wilder Parkplatz an Teutoburgstraße soll Sport- und Spielareal werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:21 28.11.2018
Das Areal zwischen der Hochschulsporthalle und dem Spielplatz an der Teutoburgstraße in Striesen soll für Kinder und Jugendliche umgebaut werden. Quelle: Heiko Weckbrodt
Striesen

Das Gelände an der Teutoburgstraße 15 zwischen Tittmannstraße und Spenerstraße in Striesen soll für Kinder und Jugendliche nutzbar gemacht werden. Das schlagen die SPD, die Linken und die Grünen dem Stadtrat vor.

Dabei handelt es sich um das Areal, in dem die Teutoburgstraße zum Trampelpfad wird. Genutzt wird es derzeit als unbefestigter Parkplatz. Nördlich grenzt eine Halle für den Hochschulsport an, weiter südlich gibt es bereits einen Kleinkinder-Spielplatz und einen Sportplatz. Insofern könnte ein größerer durchgängiger Komplex für Sport und Spiel entstehen, wenn die Stadt – der das Gelände gehört – den Parkplatz auch umwidmen würde. Speziell denken die Initiatoren daran, dort Wände für Graffiti-Sprayer freigeben sowie zusätzliche Spielplätze und Sportanlagen anlegen zu lassen.

Das Geld reicht nur für Bank und Papierkorb

Blasewitz und vor allem Striesen seien „besonders stark mit Freizeitmöglichkeiten und Bewegungsräumen für Jugendliche unterversorgte Gebiete“ in Dresden, begründeten SPD, Linke und Grüne ihren Vorstoß. Weil zuletzt viele junge Familien nach Striesen gezogen sind, gibt es dort nun viele Kinder und Jugendliche, aber zu wenige Spiel- und Sportplätze. „Jugendliche müssen zur ungestörten Entfaltung in Striesen und Blasewitz auf kleine Waldstücke und öffentliche Plätze ausweichen, wo so unnötige Konflikte mit Familien oder älteren Menschen vorprogrammiert sind“, betonen die Initiatoren.

Vorn eine bereits bestehende Spielanlage, hinten die parkenden Autos. Quelle: Heiko Weckbrodt

Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne) habe diese Idee bereits gutgeheißen, teilte die Blasewitzer Stadtbezirksamtsleiterin Sylvia Günther mit, nachdem SPD-Bildungsexperte Martin Bertram den Antrag im Beirat Blasewitz vorgestellt hatte. Allerdings habe die Bürgermeisterin auch zu erkennen gegeben, dass mehr als eine Bank und ein Abfalleimer vorerst nicht drin seien: Derzeit gebe es kein Geld, um das Areal für eine Jugendnutzung umzuplanen.

„Möglicherweise können wir da ab 2019 helfen“, soufflierte Günther den Beiräten. Denn mit der neuen Stadtbezirks-Organisation in Dresden haben die ehemaligen Ortsbeiräte in den Stadtteilen künftig auch eigene, kleine Budgets zur freien Verfügung. Nutzbar zum Beispiel, um solche Planungsarbeiten zu finanzieren – in der Hoffnung, dass dann auch der Stadtrat in der nächsten Haushaltsberatung Geld für den eigentlichen Umbau herausrückt. Zumindest der Stadtbezirksbeirat hat den Antrag ohne Gegenstimmen gebilligt.

Von Heiko Weckbrodt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bis 24. Dezember ist auf dem Dresdner Altmarkt wieder Striezelmarktzeit. Die Stadt erwartet rund 2,5 Millionen Besucher. Aber auch zahlreiche andere Weihnachtsmärkte überall in der Stadt warten mit Stollen und Glühwein auf Gäste. Wir zeigen wo.

28.11.2018

1893 – und zwar am 8. September – erschien in Dresden zum ersten Mal die Tageszeitung „Neueste Nachrichten“. Nur wenig später wurde sie in „Dresdner Neueste Nachrichten“ umbenannt. Das Jubiläum nehmen wir zum Anlass, zurückzuschauen in die Geschichte Dresdens, Deutschlands und der Welt. Heute widmen wir uns dem Jahr 1986.

28.11.2018

Einwohner haben im vergangenen Jahr regelmäßig Wolfssichtungen in der Stadt gemeldet. Zweifelsfrei dokumentierte Nahbegegnungen gebe es aber in Dresden nicht.

28.11.2018