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Lokales Wiederbelebung des Hotel Demnitz
Dresden Lokales Wiederbelebung des Hotel Demnitz
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14:30 31.08.2018
Der aktuelle Zustand des ehemaligen Elbehotels Demnitz. Quelle: Foto: Dietrich Flechtner
Dresden

Mitte August erst war Thomas Diller das letzte Mal zu Gast in Dresden. In der sächsischen Landeshauptstadt ist der schwäbische Investor als Besitzer des ehemaligen Elbehotels Demnitz am Blauen Wunder kein Unbekannter. Aktuell klagt Diller gegen die Sächsische Aufbaubank (SAB) und möchte 214 000 Euro Fluthilfe, die ihm nach dem Hochwasser 2013 seiner Auffassung nach noch zustehen. Aus vergangenen Tagen kennt Diller aber auch die andere Seite im Gerichtssaal: 2002 musste der Investor 900 000 Euro Fluthilfegelder zurückzahlen, die er unrechtmäßig bekommen hatte. Seit Jahren schon wird über den baulichen Zustand und die Zukunft des historischen Hotelgebäudes am Elbufer gerätselt. 17 Jahre wird daran bereits gebaut, zum wiederholten Male wurde die Fertigstellung der Renovierungsarbeiten angekündigt – passiert ist jedoch wenig. Im Jahr 2001 kaufte Diller die Immobilie, seither blieb sie genutzt.

In einer Pressemitteilung kündigte Diller vor ein paar Tagen erneut das Ende der Bauarbeiten an: Noch in diesem Jahr könnten Mieter und Eigentümer das Bauobjekt beziehen, heißt es. Als größte Gewerbeeinheit soll das Dresdner Gastronomie-Unternehmen WOK das Erdgeschoss inklusive Terrasse und Biergarten beziehen. Letzterer wird schon seit 2006 von der WOK bewirtschaftet.

Im Erdgeschoss des ehemals 1881 eröffneten Hotels sollen künftig eine Galerie und ein Geschäft für Wohnaccessoires Platz finden. In den Zwischen- und Obergeschossen befinden sich zwölf Wohneinheiten zur Wohnraum- oder Büronutzung. Drei davon sind nach Angaben Dillers zum stolzen Preis von 3500 Euro pro Quadratmeter bereits verkauft.

Von Aaron Wörz

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