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Lokales Wie weiter in Dresden? OB lädt Bürger zur Diskussion ein
Dresden Lokales Wie weiter in Dresden? OB lädt Bürger zur Diskussion ein
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10:49 16.12.2015
Quelle: Archiv
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Dresden

Die Berichterstattung zur Flüchtlingpolitik in Dresden wird momentan von zwei verschiedenen Schlagzeilen dominiert. Entweder handeln sie vom ehrenamtlichen Engagement der Bürger oder sie berichten von rassistischen Reden, von brennenden Asylunterkünften oder gewaltsamen Übergriffen gegen Asylbewerber. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und der Superintendent des Kirchenbezirks Dresden Mitte, Christian Behr, laden deshalb zu einer Bürgerversammlung ein. Morgen von 19 bis 21 Uhr steht in der Kreuzkirche eine schwierige Frage im Fokus - wie geht es weiter in Dresden und was denkt die schweigende Mehrheit? In einer gemeinsamen Stellungnahme erklären Hilbert und Behr: "Die Bürgerversammlung soll dazu beitragen, die gespaltene Gesellschaft zusammenzuführen und den konstruktiven Austausch zu ermöglichen."

Die Veranstaltung soll als Möglichkeit der Aussprache zwischen den verschieden, bürgerlichen und politischen Positionen dienen, an der sich möglichst viele Bürger beteiligen sollen. Sie sollen sowohl mitdiskutieren als auch zuhören. Die Moderation der Veranstaltung über nehmen der Pfarrer und Polizeiseelsorger Christian Mendt sowie der Landesdirektor für politische Bildung Frank Richter. Die Diskussion in Anwesenheit des Oberbürgermeisters wird durch kurze Statements von verschieden Vertretern aus allen Teilen der Gesellschaft eingeleitet: vom Verein "Dresden für Alle", der Polizei, innerstädtischen Ladenbesitzern, Flüchtlingen, einem syrischen Unternehmer und dem Ex-Vize von Pegida.

Am Ende werden die am häufigsten genannten Probleme, eingebrachten Vorschläge und gestellten Fragen zusammengetragen. Nachfolgeveranstaltungen sind bereits geplant.

pfm

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