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Dresden Lokales Wie gut kann Dämmung sein? Architekturausstellung startet mit Eisblockwette
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16:34 19.03.2018
Als Beispiel für ein Gebäude in Passivhausbauweise wird unter anderem die 62. Grundschule Loschwitz präsentiert. Quelle: Lothar Sprenger
Dresden

Vom 5. April bis zum 3. Mai zeigt die Architektenkammer Sachsen im Zentrum für Baukultur Sachsen im Kulturpalast, Schloßstraße 2, in der Ausstellung „Energiesparendes Bauen in Sachsen – Unverzichtbar für die Umwelt, gut für Deinen Geldbeutel“ die Geschichte des energiesparenden Bauens in Sachsen der letzten 25 Jahre. Dabei werden herausragende Projekte von sächsischen Architekten präsentiert, komplettiert durch viele anschauliche Modelle und Muster. Als Beispiel für die Passivhausbauweise wird auch die 62. Grundschule in Dresden-Loschwitz vorgestellt.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dirk Hilbert und wird am 5. April, 18 Uhr, durch Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen und Alf Furkert, Präsident der Architektenkammer Sachsen, mit dem Start einer „Eisblockwette“ eröffnet. Dabei werden vor dem Kulturpalast zwei Boxen mit großen Eiswürfeln aufgebaut, die die unterschiedliche Wirkung von guter und schlechter Dämmung anschaulich machen sollen. Alle Besucher sind eingeladen, sich gemeinsam mit Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen an der öffentlichen Eisblockwette zu beteiligen und zu tippen, wann das Eis in Kiste 1 mit dem in Deutschland vorgesehen Mindestwärmeschutz für Gebäude und wann in Kiste 2 mit Passivhaus-Dämmung abgetaut ist.

Jähnigen erläutert: „Ein wesentlicher Teil des Energiebedarfs in Deutschland wird für die Beheizung von Gebäuden benötigt. Um so wichtiger sind innovative und energiesparende Lösungen bei Planung, Errichtung und Betrieb von Gebäuden“. Die Eisblockwette solle verdeutlichen, wie gut heutige Dämmung funktioniere und damit zur Lösung dieser Probleme beitragen könne.

Von aml

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