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Lokales Wie die Semperoper die Stasi ins Schwitzen brachte
Dresden Lokales Wie die Semperoper die Stasi ins Schwitzen brachte
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08:01 10.11.2015
Der Festakt zur Eröffnung der wieder aufgebauten Semperoper mit hunderten Ehrengästen aus dem In- und Ausland sollte durch nichts gestört werden. Daran arbeitete die Staatssicherheit der DDR monatelang und mit einem gigantischen personellen Einsatz. Quelle: Archiv/dpa/Ulrich Hässler
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Dresden

Die Aktion "Semperoper" sollte sowohl den reibungslosen Ablauf als auch die Sicherheit des Festaktes garantieren. DNN-Redakteur Ingolf Pleil schildert bei einem Vortrag am kommenden Mittwoch in der Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde (BStU) auf der Riesaer Straße das ganze Ausmaß der Operation. Ausgewählte Beispiele aus den Unterlagen des MfS dokumentieren die Tätigkeit der Stasi-Offiziere. Der Geheimdienst beobachtete die West-Journalisten, überwachte die internationalen Gäste und hielt vor allem auch potenzielle "Störer" unter Kontrolle. Der Vortrag beleuchtet, wie minutiös die Protokollstrecke geplant und im Vorfeld die Oper selbst auf mögliche Sicherheitslücken hin untersucht wurde. Zur Eröffnung kam von Staatschef Erich Honecker bis Stasi-Chef Erich Mielke alles, was in der DDR Rang und Namen hatte, nach Dresden. Das konnten die Zehntausenden Menschen vor der Oper sehen. Wie die Stasi im Hintergrund monatelang gewirbelt hatte, enthüllen erst jetzt die hinterlassenen Akten, mit denen sich der Vortrag befasst.

"Stasi im Publikum", Vortrag und Gespräch, Mittwoch, 11. November, 18 Uhr, BStU-Außenstelle Dresden, Riesaer Str. 7

DNN

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