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Lokales Wie breit wird die Kesselsdorfer Straße?
Dresden Lokales Wie breit wird die Kesselsdorfer Straße?
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12:09 20.04.2018
Die Haltestelle Kesselsdorfer Straße soll zur Zentralhaltestelle umgebaut und für den Kfz-Verkehr gesperrt werden. Quelle: Tanja Tröger
Dresden

 Die Thematik ist brisant: Es geht um den Ausbau der Kesselsdorfer Straße zwischen der Reisewitzer Straße und der Rudolf-Renner-Straße. Der Geschäftsbereich von Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) stellt die aktuellen Planungen am Mittwoch, 18. April, um 18 Uhr im Schwarzen Salon im „Kino in der Fabrik“ auf der Tharandter Straße 33 vor. Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes und der Dresdner Verkehrsbetriebe werden den aktuellen Stand der Planungen erklären und für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen.

Bei der Diskussion dürfte es hoch hergehen. Die Löbtauer Initiative „Unsere Straße – unsere Stadt“ kritisiert die Planungen für einen vierspurigen Abschnitt der Kesselsdorfer Straße und fordert eine aktuelle Verkehrszählung als Planungsgrundlage. Es müsse eine Variante erarbeitet werden, die sich mit der hohen Bedeutung der Kesselsdorfer Straße als öffentlicher Stadtraum auseinandersetze und die Bedingungen für Fußgänger, Radfahrer und Ladengeschäfte in den Mittelpunkt stelle, forderte die Initiative.

Wunsch nach Information und Mitbestimmung

Piraten-Stadtrat Martin Schulte-Wissermann (Fraktion die Linke) forderte: „Wenig Autos und viele kleine Geschäfte – da muss man den Gehweg und nicht die Straße breiter machen.“ Die vierspurige Coventrystraße habe die Kesselsdorfer Straße vom Durchgangsverkehr entlastet. Mit dem Bau der Zentralhaltestelle und einer Komplettsperrung des Abschnitts zwischen Gröbelstraße und Tharandter Straße für den Pkw-Verkehr werde es zu einem weiteren Rückgang des Kfz-Verkehrs kommen, so Schulte-Wissermann.

Der Piraten-Stadtrat lobte den Baubürgermeister, der den Wunsch nach Information und Mitbestimmung in Löbtau richtig eingeschätzt habe. Die Beratung über die Planungen in den Gremien des Stadtrats habe Schmidt-Lamontain bis zur Einwohnerversammlung aussetzen lassen, so Schulte-Wissermann. „Das war ehrlich und mutig.“ Er hoffe, dass Alternativplanungen sowie eine aktuelle Messung des tatsächlichen Verkehrsaufkommens in den Entscheidungsprozess integriert würden.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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