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Lokales Weniger Neuzugänge im Dresdner Tierheim – Zwangspflege und Kampfhunde machen Sorgen
Dresden Lokales Weniger Neuzugänge im Dresdner Tierheim – Zwangspflege und Kampfhunde machen Sorgen
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23:34 09.09.2015
Hunde, Katzen, Nager und viele andere Tiere warten im Tierheim Dresden auf ein neues Heim (Archivbild) Quelle: Dominik Brüggemann
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Aktuell leben im Tierheim in Stetzsch 43 Hunde, 67 Katzen und 63 andere Tiere, wie zum Beispiel Wasserschildkröten und Hühner.

Probleme machen den Verantwortlichen vor allem zwei Dinge: Zum einen sorgen immer wieder Zwangspflegetiere für Ärger. Im vergangenen Jahr mussten fast 200 Tiere untergebracht werden, nachdem Besitzer ins Krankenhaus oder in Haft müssen, verstorben sind oder der Halter sein Tier vernachlässigt hatte. Schwierig sei, die Kosten dafür einzutreiben. Die Stadt berichtet von Außenständen, die ein Fünftel des Jahresetats ausmachen würden.

Zweites Problem sind schwer vermittelbare Vierbeiner. Vor allem bei Kampfhunden sei kaum ein Dresdner bereit, so einen Vierbeiner aus dem Tierheim aufzunehmen. Auch kranke Tiere könne das Heim nur sehr schwer vermitteln. Dank Spenden konnten 2014 zumindest einige Reptilien vermittelt werden. 15 Pfleglinge, darunter Riesenschlangen, eine große Landschildkröte und grüne Leguane wurden an Reptilienauffangstationen in München und Weißenfels abgegeben.

sl

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