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Weniger Arbeitslose in Dresden im April

Frühjahrsbelebung Weniger Arbeitslose in Dresden im April

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit in Dresden setzt sich weiter fort. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte, ist die Zahl der Arbeitslosen in Dresden im April auf 19.507 gesunken.

Symbolbild

Quelle: dpa

Dresden . Der Rückgang der Arbeitslosigkeit in Dresden setzt sich weiter fort. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte, ist die Zahl der Arbeitslosen in Dresden im April auf 19.507 gesunken, das waren 764 weniger als noch im März. Vor allem die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im April um rund 16 Prozent auf 7.050 Personen im Vergleich zum Vorjahresmonat  gesunken.

Gleichzeitig steigt die Arbeitskräftenachfrage. Wie die Bundesagentur mitteilte, wurden insgesamt 1.104 Stellenangebote zur Besetzung auf dem Arbeitsmarkt gemeldet. Neben Zeitarbeitsfirmen kamen die größten Nachfragen aus dem Handel, dem verarbeitendem Gewerbe sowie dem Gesundheits- und Sozialwesen. Auf Seiten des Ausbildungsmarktes wurden bisher von regionalen Unternehmen 2.080 Ausbildungsstellen gemeldet.  1.273 Ausbildungsstellen davon sind noch unbesetzt.

Wie die Bundesagentur mitteilte meldeten sich im April 4.344 Männer und Frauen in der Stadt Dresden neu oder erneut arbeitslos. Das waren 75 Personen mehr als im Vormonat.  5.148 Menschen konnten gleichzeitig ihre Arbeitslosigkeit beenden, 1.939 Dresdner nahmen dabei eine Erwerbstätigkeit auf.

Laut Thomas Wünsche, Chef der Agentur für Arbeit in Dresden, hat der Aufschwung auf dem Dresdner Arbeitsmarkt bereits im März begonnen: „Im Vergleich zum letzten Monat macht sich die Belebung auch durch eine gestiegene Arbeitskräftenachfrage bemerkbar. Dem Arbeitgeber-Service wurden im Berichtsmonat über 1.000 neue Stellen zur Besetzung gemeldet.“  Wünsche geht davon aus, dass die Entwicklung auf Grund der unmittelbar bevorstehenden Tourismus-Saison anhalten wird, da vor allem im Dresdner Gastgewerbe und Handel Personal benötigt werde.

Auch Sachsenweit sorgt das Frühjahr weiterhin für Schwung auf dem Arbeitsmarkt. Im April waren 145.100 Frauen und Männer im Freistaat arbeitslos gemeldet, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte. Das waren 9300 weniger als noch im März - die Arbeitslosenquote lag damit unter 6,9 Prozent. Zum einen seien zahlreiche Menschen nach den Wintermonaten wieder bei ihrem alten Betrieb eingestellt worden, sagte Agenturchef Klaus-Peter Hansen. Zusätzlich habe es im vergangenen Monat zahlreiche Neueinstellungen gegeben, „weil die Unternehmen volle Auftragsbücher haben“.

mir/dpa

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