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Lokales Wenig Zulauf bei AfD-Kundgebung auf Dresdner Altmarkt
Dresden Lokales Wenig Zulauf bei AfD-Kundgebung auf Dresdner Altmarkt
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19:45 13.02.2016
Die Teilnehmer der AfD-Kundgebung legten am Mahnmal auf dem Altmarkt einen Kranz nieder. Quelle: Hauke Heuer
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Dresden

Die AfD-Kundgebung auf dem Altmarkt anlässlich des Jahrestages des 13. Februar in Dresden wurde wesentlich schlechter besucht als erwartet. Rund 300 Personen beteiligten sich an der Veranstaltung – 1000 waren beim Ordnungsamt angemeldet.

Nach mehreren Redebeiträgen legten die Teilnehmer einen Kranz und Blumen am Mahnmal für die Bombennacht unweit des südlichen Eingangs zur Tiefgarage nieder.

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Kundgebung der AfD auf dem Altmarkt zum 13. Februar.

Etwa 50 Gegendemonstranten, teils aus dem linksautonomen Milieu, postierten sich auf der Westseite des Altmarktes und störten die Kundgebung mit lautstarken Zwischenrufen. Vereinzelt kam es zu Rangeleien und Wortgefechten, insbesondere dann, als es einem der Gegner gelang, bis zum Rednerpult vorzudringen. Gegen ihn wurde Anzeige erstattet, teilte die Polizei mit. Ein Teil der Gegendemonstranten zog nach dem Ende der Kundgebung in Kleingruppen zum Hauptbahnhof und schloss sich dort dem "Täterspuren"-Mahngang an. Zuvor wurden von zwei Personen Personalien aufgenommen. einer hatte laut Polizei die Beamten beleidigt, der andere hatte mit Kreide Worte auf den Fußweg geschrieben.

An der Veranstaltung der AfD beteiligten sich vor allem ältere Dresdner, die man sonst auf den Demonstrationen von Pegida erwarten würde. Aber auch Neonazis in szenetypischer Kleidung, unter anderem Personen, die mutmaßlich der Bürgerwehr Freital nahestehen, wurden auf der Kundgebung gesichtet. Einige der Rechtsextremisten enthüllten kurzzeitig eine Flagge der Kriegsmarine aus dem Kaiserreich. Dies wurde jedoch von den Veranstaltern nach wenigen Momenten unterbunden.

Hauke Heuer

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