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Lokales Weltpremiere: Wissenschaftler der TU Dresden entwickelt chemischen Mikroprozessor
Dresden Lokales Weltpremiere: Wissenschaftler der TU Dresden entwickelt chemischen Mikroprozessor
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18:36 09.09.2015
Einer der ersten Lab-on-a-Chip-Mikroprozessoren, eine Art Labor auf einem Mikrochip, entwickelt von Wissenschaftlern der TU Dresden. ( Quelle: Rinaldo Greiner)
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Dieser verarbeitet im Unterschied zu herkömmlichen Prozessoren keine elektrischen, sondern chemische Informationen in Form von Chemikalienkonzentrationen.

Wie die TU mitteilte, benötigen diese Mikroprozessoren keine externe Steuerung, sondern arbeiten vollautomatisch und werden mit chemischer Energie betrieben. Die chemischen Schaltkreise bestehen aus übereinander gestapelten dünnen Schichten aktiver Mineralien aus besonderen Polymeren, die in winzigen Mikrokanälen Materieflüsse regeln.

Die Anwendungsmöglichkeiten für den chemischen Mikroprozessor seien vielfältig: Medizin, Umwelt, Prozesstechnik und andere Bereiche, in denen Prozesse auf der Verarbeitung von Materialien basieren, zählen die Wissenschaftler auf. Als erste Anwendung sei ein System geplant, das Analytik und medizinische Diagnostik unterstützen soll. „Man kann sich diese ähnlich einem Smartphone vorstellen, welches anhand eines Tröpfchens Körperflüssigkeit sofort feststellen kann, wie es dem betroffenen Menschen gesundheitlich geht, welche akuten Krankheiten er hat und was die nächsten notwendigen Maßnahmen sind“, so die Mitteilung der Universität.

Das Team von Richter arbeitet mit in dem als Exzellenzcluster bewilligten „Center for Advancing Electronics Dresden“ (cfAED). Ziel des cfAED ist die Erschließung neuer Wege für die Mikroelektronik der Zukunft.

fs

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