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Lokales Welle der Hilfsbereitschaft nach Bombenfund in Löbtau
Dresden Lokales Welle der Hilfsbereitschaft nach Bombenfund in Löbtau
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12:29 24.05.2018
In der Notunterkunft in der Messe haben 800 Dresdner die Nacht zu Donnerstag verbracht. Viele kamen aber auch andernorts unter. Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten
Dresden

Rund 800 Menschen haben wegen der komplizierten Räumung nach dem Fund der Fliegerbombe in Löbtau die Nacht zu Donnerstag in der Notunterkunft an der Messe verbracht. Aber auch andernorts kamen die von der Evakuierung Betroffenen unter. Auf der Plattform Twitter hatte sich rasch eine Hilfsaktion verbreitet. Unter dem Hashtag #SchlafplatzDD boten zahlreiche Nutzer Übernachtungsmöglichkeiten an. Bereits nach kurzer Zeit gab es mehr als 50 Angebote, die heimischen Betten und Sofas zu nutzen.

Am Donnerstagmorgen waren nach Angaben der Stadt unterdessen noch etwa 400 Menschen in dem als Notunterkunft genutzten Messegebäude, darunter etwa 100 Senioren aus mehreren Pflegeeinrichtungen. „Die Stimmung ist durchwachsen. Vor allem für die älteren Menschen ist es eine erhebliche Belastung, aus ihrem gewohnten Rhythmus geholt worden zu sein“, sagte Carsten Löwe vom Brand- und Katastrophenschutz Dresden. Rund 9000 Bewohner hatten nach Polizeiangaben ihre Wohnungen verlassen müssen.

Von cg

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