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Welcher Boden ist in meinem Garten?

Umweltamt Dresden startet Mitmachaktion Welcher Boden ist in meinem Garten?

2017 ist das Jahr des Gartenbodens. Er heißt in der Fachsprache Hortisol und kommt mit kleinen Flächenanteilen überall dort in Mitteleuropa vor, wo seit Jahrhunderten Gartenbau betrieben wird. Weil es über Dresdens Gartenböden wenig Informationen gibt, startet das Umweltamt jetzt eine Mitmachaktion.

Bodenbearbeitung im Garten.

Quelle: Sebastian Kahnert

Dresden. 2017 ist das Jahr des Gartenbodens. Er heißt in der Fachsprache Hortisol und kommt mit kleinen Flächenanteilen überall dort in Mitteleuropa vor, wo seit Jahrhunderten Gartenbau betrieben wird. Weil es über Dresdens Gartenböden wenig Informationen gibt, startet das Umweltamt jetzt eine Mitmachaktion.

Alle Kleingärtner, Gartenbesitzer und Gartenbaubetriebe sind aufgerufen, einen Spaten zur Hand zu nehmen und nachzuschauen, welcher Gartenboden auf ihren Flächen vorkommt. Hierfür steht eine einfache Kartieranleitung unter www.dresden.de/gartenboden zum Download bereit. Das Formblatt kann auch online ausgefüllt und bis zum 20. Oktober 2017 per E-Mail oder postalisch an das Umweltamt zurückgesendet werden. „Jeder sollte mitmachen, auch wenn er nur wenige Angaben machen kann“, heißt es aus dem Umweltamt. Es hofft auf eine rege Beteiligung.

Gartenböden entstehen durch lange gärtnerische Bewirtschaftung aus anderen Böden. Bei guten Bedingungen kann sich daraus ein Hortisol entwickeln. Dieser spezielle Gartenboden zeichnet sich durch ein besonders aktives Bodenleben mit vielen Regenwürmern und Mikroorganismen aus. Sie zersetzen und durchmischen das Bodenmaterial und die reichlich vorhandenen organischen Pflanzenrückstände. Dadurch bildet sich ein mindestens 40 Zentimeter mächtiger humusreicher und krümeliger, meist dunkelgrauer Oberbodenbereich, der aus mehreren Schichten bestehen kann. Dieser Oberboden, oder auch Mutterboden, ist jene dunkle Bodenschicht, in der die Pflanzen bevorzugt wurzeln.

„Hortisole haben für uns einen besonders hohen Wert. Sie zeugen zum Beispiel mit Scherben, Holzkohle oder Knochen von unserer Kulturgeschichte, da sie von Menschenhand über Generationen geschaffen wurden. Außerdem leisten sie sehr viel für unsere Umwelt. So sind sie etwa sehr gute Wasserspeicher“, heißt es in einer Mitteilung des Umweltamtes. Das möchte die Ergebnisse der Mitmachaktion u.a. im Rahmen der Dresdner Umweltgespräche am 14. November auswerten.

Fragen zur Mitmachaktion beantwortet die Abteilung Kommunaler Umweltschutz des Umweltamts unter Telefon: 0351-4886201 oder umwelt.kommunal@dresden.de.

Von cat.

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