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Weitere Zeugenanhörung im Prozess gegen Dresdner Moschee-Bomber

Kriminalbeamte sagen aus Weitere Zeugenanhörung im Prozess gegen Dresdner Moschee-Bomber

Mit weiteren Zeugenaussagen ist am Donnerstag der Prozess gegen den Dresdner Nino K. fortgesetzt worden. Der 31-Jährige muss sich wegen versuchten Mordes, der Herbeiführung von Sprengstoffexplosionen und schwerer Brandstiftung verantworten.

Archivbild: Der Angeklagte (M) im Prozess um einen mutmaßlichen Bombenanschlag auf eine Moschee steht im Landgericht Dresden im Verhandlungssaal neben seinen Anwälten Ines Kilian und Hansjörg Elbs.
 

Quelle: dpa

Dresden. Mit weiteren Zeugenaussagen ist am Donnerstag der Prozess gegen den Dresdner Nino K. fortgesetzt worden. Der 31-Jährige muss sich wegen versuchten Mordes, der Herbeiführung von Sprengstoffexplosionen und schwerer Brandstiftung vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichtes verantworten. Der Angeklagte hatte am zweiten Verhandlungstag eingeräumt, am 26. September 2016 einen selbstgebauten Sprengsatz vor der Moschee an der Hühnsdorfer Straße und einen weiteren am Internationale Congress Center gezündet zu haben.

Möglicherweise hatte er weitere Anschläge geplant, denn Nino K. gab zu, zwei weitere, ebenfalls selbstgebaute Sprengsätze in der Elbe geworfen zu haben. Einer von ihnen wurde im Oktober in der Nähe des Ufers von einem Angler entdeckt, der daraufhin die Polizei informierte. Für die Bergung musste vorübergehend der Schiffsverkehr auf dem Fluss unterbrochen werden. Die Beamten fanden ein zylindrischen Gegenstand vor, der Lunten aufwies und komplett mit Klebeband umwickelt war. Innen befand sich ein Schraubglas mit Otto-Kraftstoff, vier La Bombas, Lunten und weiterem diversen Material.

„Eine recht einfache Konstruktion, aber sehr zuverlässig und wirkungsvoll und eher eine Brand- als eine Sprengeinrichtung“ erklärte ein Kriminalbeamter des LKA, der den Fund damals untersuchte. Der Prozess wird fortgesetzt.

Von ml

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Wollte niemand verletzen
Der Angeklagte (M) im Prozess um einen mutmaßlichen Bombenanschlag auf eine Moschee steht im Landgericht Dresden im Verhandlungssaal neben seinen Anwälten Ines Kilian und Hansjörg Elbs.

Nino K. hat am Montag die ihm zur Last gelegten Sprengstoffanschläge auf die Dresdner Fatih Camii Moschee und das Internationale Congress Centrum am 26. September 2016 eingeräumt. Er wollte ein Zeichen setzten, sagte der 31-Jährige vor dem Landgericht, aber niemanden verletzen.

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