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Lokales Weitere Anklage nach Brandanschlag auf geplantes Asylheim in Dresden
Dresden Lokales Weitere Anklage nach Brandanschlag auf geplantes Asylheim in Dresden
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14:22 15.04.2016
Nach dem Brandanschlag auf eine geplante Asylbewerberunterkunft in Dresden im Oktober 2015 gibt es weitere Anklagen. Quelle: Symbolfoto
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Dresden

Nach dem Brandanschlag auf eine geplante Asylbewerberunterkunft in Dresden im Oktober 2015 gibt es weitere Anklagen. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt zwei 33 und 35 Jahre alte Männer und eine 22-Jährige. Wie die Behörde am Freitag mitteilte, wirft sie den Männern gemeinschaftlich begangene Brandstiftung vor, der jungen Frau Beihilfe dazu. Der 33-Jährige war am 1. April festgenommen worden, der 35-Jährige zehn Tage später. Gegen sie wurden Haftbefehle erlassen.

Die Männer stehen im Verdacht, am Morgen des 7. Oktober 2015 mehrere Molotowcocktails auf ein leerstehendes Schulgebäude im Stadtteil Prohlis geworfen zu haben, das zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden sollte. Das an der Eingangstür und der Fassade entfachte Feuer konnte durch einen zügigen Einsatz der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Wegen des Anschlags sollen sich damit insgesamt fünf Beschuldigte vor Gericht verantworten. Gegen zwei Männer hatte die Staatsanwaltschaft bereits im Januar Anklage erhoben, sie sind ebenfalls in Haft. Termine für Prozesse vor dem Landgericht stehen noch nicht fest.

dpa

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