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Wegen defekter Radreifen fallen 17 von 29 Zügen auf der Strecke Dresden-Zwickau aus

Verschleiß legt Züge lahm Wegen defekter Radreifen fallen 17 von 29 Zügen auf der Strecke Dresden-Zwickau aus

Wer mit der Regionalbahn von Dresden nach Zwickau fahren will, muss derzeit deutliche Einschränkungen in Kauf nehmen. Grund sind technische Mängel an den von der Firma Alstom Transport Deutschland GmbH (ATD) hergestellten Elektrotriebzügen vom Typ Coradia Continental, die seit Sommer von der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) auf der Strecke eingesetzt werden.

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Mit großen Hoffnungen und neuen Elektrozügen war die MRB im Sommer auf der Strecke Dresden-Zwickau gestartet.

Quelle: Archiv/Lars Müller

Dresden. Wer mit der Regionalbahn von Dresden nach Zwickau fahren will, muss derzeit deutliche Einschränkungen in Kauf nehmen. Grund sind technische Mängel an den von der Firma Alstom Transport Deutschland GmbH (ATD) hergestellten Elektrotriebzügen vom Typ Coradia Continental, die seit Sommer von der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) auf der Strecke eingesetzt werden. Derzeit seien nur 12 von 29 Elektrotriebwagen einsatzfähig, teilt eine Sprecherin der Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH mit (VVM). Betroffen ist auch die Strecke Chemnitz-Riesa-Elsterwerda, wo seit Anfang der Woche kein Zug fuhr, nun aber begrenzt wieder der Verkehr aufgenommen werden soll. Auf der Strecke Dresden-Zwickau wird derzeit versucht, so viele Fahrten wie möglich abzudecken. Über die genauen Zeiten wird auf der Internetseite www.mitteldeutsche-regiobahn.de informiert.

Grund für die Malaise sind „Flachstellen und Ausbröckelungen an den Laufflächen der Radreifen, wie die VVM mitteilt. An einer Analyse, warum diese Schäden auftreten, und ihrer Behebung werde bei der Alstom Transport GmbH, die auch mit der Wartung der Fahrzeuge betraut ist, fieberhaft gearbeitet. Zusätzlich treten teilweise auch Störungen in der Türsteuerung bedingt durch Feuchtigkeitseintritt auf. Auch hier sei die Firma ATD aktuell dabei, die Ursachen zu ermitteln.

Für die Dresdner, die mit der Regionalbahn nach Freital und Tharandt gelangen wollen, springt der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) in die Bresche. Er hat über die DB Regio AG veranlasst, dass seit gestern vorerst bis zum Sonnabend mehr S-Bahnen nach Freital und Tharandt fahren, die eine Alternative zu den ausgefallenen Regionalzügen bieten sollen. Sie fahren ab dem Dresdner Hauptbahnhof ab 5 Uhr jeweils zu den Minuten 22 und 37. Ab Tharandt zurück geht es jeweils stündlich zu den Minuten 03 und 54. Es sei leider nicht möglich, einen genau halbstündigen Tag einzurichten, sagt VVO-Sprecher Christian Schlemper. Am Sonnabend startet der dichtere Takt um 9.22 Uhr. Die Züge halten wie die S-Bahn an allen Stationen in Freital und in Dresden-Plauen.

Wie es nach dem Wochenende weiter geht, lasse sich derzeit laut VVO-Sprecher Schlemper schwer einschätzen. Weder ist abzusehen, ob die technischen Probleme bis dahin behoben sind. Noch ist klar, ob die DB Regio die Taktverdichtung dann noch leisten kann. „Wir kommen so langsam in die Zeit, in der die Mitarbeiter ihren Weihnachtsurlaub nehmen.“ Dann werde es schwierig, die zusätzlichen Fahren zu gewährleisten.

Von Uwe Hofmann

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