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Dresden Lokales Was wird aus dem Dresdner Sternplatz?
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11:11 08.08.2017
Das neueste Architekturkonzept sieht u.a. vom Anlegen eines Wasserbeckens ab. Quelle: Stadtplanungsamt
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Dresden

Was verbindet den Sternplatz noch mit seinem Namen? Der alte Gasthof „Zum Goldenen Stern“ wurde bereits 1863 abgerissen. Die Kabarett-Sternchen der Herkuleskeule sind in den Kulturpalast umgezogen. Und nicht zuletzt sollen einige Besucher den jetzigen Park mehr als „Pullerecke“ und weniger als ein Ort des erholsamen Verweilens, des In-die-Sterne-Blickens, begreifen. Doch die Stadt möchte dem merklich entgegensteuern und sich dem Vermächtnis des einstigen Hans-Beimler-Platzes annehmen. Neben den Sozialwohnungen und dem Seniorenheim, die neu gebaut werden, will man die Grünfläche vor dem AOK-Gebäude umgestalten. Das Wohngebietszentrum in der Westlichen Seevorstadt soll künftig wieder durch Fünf-Sterne-Qualität überzeugen können.

Am Donnerstag, dem 10. August, findet eine Informationsveranstaltung mit Rundgang zur Umgestaltung des Sternplatzes statt. Treffpunkt ist 18.30 Uhr an der ehemaligen Herkuleskeule. Gegen 19 Uhr beginnt im vierten Obergeschoss des AOK-Gebäudes, das man über die Polierstraße betritt, die Vorstellung der Planung. Die Abteilung Stadterneuerung vom Stadtplanungsamt informiert gemeinsam mit dem Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft sowie dem beauftragten Architektenbüro Blume über den vorläufigen Stand der Planung. Dresdnerinnen und Dresdner sind eingeladen.

So soll der Sternplatz einmal aussehen. Quelle: Stadtplanungsamt

Der neueste Entwurf sieht neben der gestalterischen Erneuerung der Bepflanzung eine besonders funktionale Aufwertung vor. Ein Rondell mit Tischtennisplatte und Tischkicker, ein Grillplatz, ein Trinkbrunnen und Fahrradparkplätze sollen entstehen. Mit schattenspendenden Bäumen, Hockerbänken und neu angelegten Wegen plant man, die große Wiese zu strukturieren und Anwohnern neue Verweilmöglichkeiten anzubieten.

Aus dem Förderprogramm Stadtumbau-Ost „Westlicher Innenstadtrand“ sind rund 450 000 Euro an Fördermitteln vorgesehen. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im kommenden Jahr. Doch viele Fragen sind noch unbeantwortet. So steht ein Kompromiss zwischen Denkmalschutz und Stadtentwicklung seit Januar aus, denn der Sternplatz ist auch als denkmalpflegerische Sacheinheit zu betrachten. Während die meisten Fachämter den Plänen zugestimmt hätten, seien die Denkmalschützer sehr skeptisch, hieß es schon damals von Seiten der Stadt. Eine nochmalige Abstimmung mit den Denkmalbehörden von Stadt und Land war geplant. Ein Ergebnis wird am Donnerstag erwartet. Das ursprünglich geplante Wasserbecken taucht in den neuen Entwürfen nicht auf. Dies könnte die Reduzierung der Fördermittel von 500 000 auf 450 000 Euro erklären.

Von Karl Witzel

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