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Lokales Mehrere Tausend Busfahrgäste in Dresden betroffen
Dresden Lokales Mehrere Tausend Busfahrgäste in Dresden betroffen
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12:32 10.04.2019
Auch Mitarbeiter der Dresdner Verkehrsservice GmbH (DVS), einem Tochterunternehmen der Dresdner Verkehrsbetriebe, hatten sich am Mittwochmorgen an dem Warnstreik beteiligt. Auf einzelnen Linien in Dresden fuhr deshalb kein Bus mehr. Quelle: Tino Plunert
Dresden

Der Warnstreik im regionalen Linienverkehr in Sachsen hat am Mittwochmorgen auch Dresden und das Umland getroffen. In Dresden fielen die Buslinien 86, 88 und 94 komplett aus, auch die Fahrgäste der wichtigen Linie 66 mussten lange Wartezeiten und volle Busse in Kauf nehmen, weil dort nur die Hälfte der Fahrzeuge im Einsatz war wie üblich.

Betroffen war zudem die Linie 75, auf der in den Morgenstunden fünf der insgesamt sechs dort eingesetzten Busse im Depot blieben. Auf anderen Buslinien kam es vereinzelt zu Ausfällen.

Allein in Dresden waren damit mehrere Tausend Fahrgäste vom Ausstand betroffen. Gestreikt hatten hier die Dresdner Verkehrsservice GmbH (DVS), eine Tochter der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB), deren Mitarbeiter auf den genannten Linien unterwegs sind.

RVD beteiligt sich an Warnstreik, DVB nicht

Die DVB wurden selbst nicht bestreikt. Zu­dem hatten sich die Kollegen vom Regionalverkehr Dresden (RVD) be­teiligt, die in Dresden ei­nen Teil der Linie 66 mitfahren.

Beim Straßenbahnverkehr gab es derweil keinerlei Einschränkungen, ebenso auf wichtigen Buslinien wie der 61 oder 63.

In Kleinzschachwitz war am Morgen jedoch die Autofähre außer Betrieb, zudem fuhren keine Busse auf dem Ersatzverkehr der Linie 4 in Radebeul.

Warnstreik trifft besonders Dresdner Umland

Deutlich heftiger traf es indes die Menschen im Dresdner Umland. Hier fuhr vielerorts gar kein Bus mehr. Bei den Verkehrsgesellschaften, die im Umland unterwegs sind, war keiner der Busfahrer ausgerückt, wie Jürgen Becker von der Gewerkschaft Verdi sagt. Lediglich einzelne Subunternehmen waren noch unterwegs.

Allein beim RVD waren fast 120 Kollegen in den Streik getreten, auch die Mitarbeiter der Verkehrsgesellschaft Meißen, bei Regionalbus Oberlausitz und der Oberelbische Verkehrsgesellschaft Pirna-Sebnitz hatten sich dem Ausstand angeschlossen.

„Es ist wichtig, dass sich alle Kollegen beteiligt und damit ein klares Signal an die Arbeitgeber gesendet haben. Die Aussage ist klar: Wir wollen mehr Geld“, so Jürgen Becker.

Verdi fordert mehr Lohn für Busfahrer

Die Gewerkschaft Verdi hatte zu dem Warnstreik am Mittwochmorgen zwischen 3 und 8 Uhr aufgerufen. Mit dem Ausstand wollen die Arbeitnehmer ihren Forderungen nach mehr Lohn Nachdruck verleihen.

Die Gewerkschaft fordert vom Arbeitgeberverband Nahverkehr beispielsweise eine Anhebung des Stundenlohns für Busfahrer von jetzt 12,30 Euro auf 15,66 Euro – und damit genauso viel Geld, wie die Kollegen in Sachsen-Anhalt verdienen.

Von seko

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