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Lokales Vorhang auf am 16. Dezember
Dresden Lokales Vorhang auf am 16. Dezember
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13:49 30.09.2016
Der Saal der Operette ist schon fast vollständig ausgestattet. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Das Foyer ist schon fertig. Handwerker bauen gerade den Tresen für den Kartenverkauf auf. Die Ausrüstung ist zur Hälfte installiert. Die andere Hälfte wird in den nächsten Tagen angeliefert. Die Theaterneubauten im Kraftwerk Mitte sollen am 16. Dezember eröffnen. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass ein so komplexes Gebäude pünktlich eröffnen kann“, sagt Wolfgang Schaller, Intendant der Staatsoperette Dresden. „Wir sind der Kommunalen Immobilien Dresden, Züblin und den vielen Handwerkern überaus dankbar. Die pünktliche Übergabe ist ein großes Geschenk.“

Am 16. Dezember wird es laut Felicitas Loewe, Intendantin des Theaters Junge Generation, zwei Festakte geben: Einen um 11 Uhr für die Mitarbeiter der beiden Theater und einen um 19 Uhr für mehr als 600 geladene Gäste, aber nicht nur. Laut Loewe wird es auch ein Flanierprogramm für 450 Interessenten im und um das Foyer geben. Dabei wird der Festakt im Großen Saal übertragen, es werden aber auch 13 Dresdner Kulturinstitutionen und Vertreter der freien Szene ein Programm gestalten.

„Auf allen Probebühnen herrscht schon reger Betrieb“, erklärte Loewe, wobei das Ensemble der Staatsoperette noch am alten Standort in Leuben probt, wie Schaller erklärte. Die große Probebühne im Kraftwerk Mitte kann noch nicht genutzt werden, weil dort die Bühnenscheinwerfer gelagert werden. Aber die werden jetzt an allen Bühnen installiert, ab 17. Oktober probt auch die Operette in „Dresdens neuer Mitte“.

Wie Axel Walther, Geschäftsführer der Kommunalen Immobilien Dresden, ankündigte, wird es am Sonntag, 11. Dezember, einen Tag der offenen Tür im Kraftwerk Mitte geben. Die Besucher würden durch das Gebäude geführt und könnten auch einen Blick in Bereiche werfen, die Theatergästen verborgen bleiben.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) ist davon überzeugt, dass die Theater – natürlich im positiven Sinn – von den Dresdnern überrannt werden. „Die Vorfreude auf den 16. Dezember wächst“, erklärte er, „es hätten uns nicht viele zugetraut, diesen Bau im Zeit- und Kostenrahmen zu errichten.“ Mehr als 91 Millionen Euro hat die Stadt in das Kraftwerk Mitte investiert, hinzu kämen noch einmal rund 30 Millionen Euro, mit denen die Dresdner Stadtwerke (Drewag) weitere Gebäude im Kraftwerksareal saniert hätten.

Das Kraftwerk Mitte sei ein wichtiger Impulsgeber für die Stadtentwicklung, so der OB. Eine Diskussion mit dem Architekten Peter Kulka habe ihn überzeugt, sich für das Areal einzusetzen, erklärte Hilbert. „Kulka hat gesagt, dass wir uns nicht nur für die Nord-Süd-Achse einsetzen dürfen, sondern auch eine starke Ost-West-Achse schaffen müssen.“ Die Vorhersage des Architekten sei eingetreten: Die Stadt entwickle sich in „konzentrischen Kreisen“. Der Übergang vom Zentrum zur Friedrichstadt sei gelungen, jeder könne sehen, welchen Verlauf die Investitionen nehmen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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