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Lokales Vonovia startet modularen Wohnungsbau in Dresden
Dresden Lokales Vonovia startet modularen Wohnungsbau in Dresden
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20:48 18.12.2017
Serieller Wohnungsbau in Bochum: Hier entstand das erste so gefertigte Wohngebäude der Vonovia.  Quelle: Simon Bierwald
Dresden

Das börsennotierte Wohnungsunternehmen Vonovia steigt in Dresden in den Neubau von Wohnungen ein. An einem Standort in Reick sind 83 Wohnungen geplant, erklärte Unternehmenssprecherin Bettina Benner auf Anfrage der DNN. „Eine Teilbaugenehmigung liegt uns bereits vor. Der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2019 geplant“, so Benner.

Die Besonderheit bei dem Vorhaben: Die Wohngebäude werden in serieller Bauweise entstehen. Heißt: Die vorgefertigten Modulare werden angeliefert und vor Ort auf der Baustelle montiert. „Der Vorfertigungsgrad ist sehr hoch. Dadurch sind die Häuser in ungefähr drei Monaten fertig. Das heißt für die Anwohner: Weniger Lärm, Dreck und Stress durch Bauarbeiten“, so die Vonovia-Sprecherin.

Das Unternehmen hoffe, mit dem Vorhaben in Reick Skeptiker und Zweifler zu überzeugen. Beim modularen Bauen handele es sich mitnichten um eine neue Form der „Platte“. Zwar setze das Konzept beim Baukastenprinzip an, es berücksichtige aber auch baukulturelle Belange und die Anpassungsmöglichkeiten der Gebäude an verschiedene Standorte. „Wir tragen dem Anspruch einer hohen architektonischen, städtebaulichen Qualität Rechnung“, kündigte Benner an.

Der funktionale Ansatz biete gerade in Ballungszentren, in denen der Wohnraum knapp ist, eine zeit- und kosteneffiziente Lösung. Die Zielmieten würden in Reick um die zehn Euro pro Quadratmeter liegen. Die Vonovia identifiziere gegenwärtig deutschlandweit in ihren Quartieren die Freiflächen für Neubauten. Das Unternehmen hattein diesem Jahr für ganz Deutschland ein Investitionsprogramm in Höhe von rund einer Milliarde Euro für Neubau, Dachaufstockung und Bestandsverbesserung beschlossen.

Dresden braucht dringen Wohnraum und wir stehen zu unserer Verantwortung“, so die Sprecherin, die weitere Neubauvorhaben im Stadtgebiet ankündigte. „Wir haben noch andere Bauanträge eingereicht.“ Die konkreten Standorte will das Unternehmen mitteilen, wenn es die Anwohner und Anlieger informiert hat. Bei den Vorhaben im modularen Wohnungsbau handele es sich aber um Freiflächen und nicht um die Bebauung von Innenhöfen bereits bestehender Wohnanlagen.

Ende 2016 hatte das Immobilienunternehmen in Bochum das erste seriell gebaute Wohnhaus fertiggestellt. Dabei wurden die standardisierten Elemente für das dreigeschossige Gebäude mit 14 Wohnungen mit Tiefladern zur Baustele gebracht. Auch andere Unternehmen wollen mit vorgefertigten Elementen die Kosten im Wohnungsbau senken. So hat die CG Gruppe AG angekündigt, bei Erfurt ein modernes Plattenwerk zu errichten, das die Baustellen des Unternehmens mit vorgefertigten Elementen beliefern soll.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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