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Lokales „Von der Freiheit am Hindukusch“ – Pressestabsoffizier berichtet über Afghanistan-Einsatz
Dresden Lokales „Von der Freiheit am Hindukusch“ – Pressestabsoffizier berichtet über Afghanistan-Einsatz
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15:47 05.02.2018
Soldaten der Bundeswehr stehen im Feldlager Camp Marmal in Masar-i-Scharif in Afghanistan. Quelle: Michael Kappeler/dpa
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Dresden

Mit seinem spontanen Satz „Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird heute auch am Hindukusch verteidigt“ löste der damalige Verteidigungsminister Peter Struck eine deutschlandweite Debatte über Sinn und Zielstellung von Bundeswehreinsätzen aus. Gute 15 Jahre später gibt Oberstleutnant Christoph von Löwenstern am Mittwoch, den 7. Februar, um 19 Uhr im Gebäude der Volkshochschule Dresden auf der Annenstraße 10 Einblicke in den Alltag deutscher Soldaten im Krisengebiet.

Bereits zwei Mal erlebte von Löwenstern die Realität der Afghanistan-Missionen hautnah. Sein letzter Auslandseinsatz liegt erst einen reichlichen Monat zurück. Zwischen August und Dezember 2017 arbeitete der Pressestaboffizier als Sprecher des NATO-Einsatzes in Masar-i-Sharif im Norden des Landes. Nach dem Ende des ISAF-Einsatzes beteiligt sich Deutschland dort bereits seit zwei Jahren mit bis zu 980 Soldaten an der „Resolute Support“-Mission. Gemeinsam mit rund 20 weiteren Nationen beraten und unterstützen die Truppen die afghanischen Verteidigungs- und Sicherheitskräfte vor Ort. Zum breiten Aufgabenspektrum zählen ebenso Aufklärung und Überwachung, logistische, humanitäre sowie die sanitätsdienstliche Versorgung.

Welche Ziele die Bundeswehr verfolgt, wie sie ihre Aufgaben im Alltag bewältigt und welchen Schwierigkeiten sie dabei begegnet, möchte Oberstleutnant von Löwenstern interessierten Besuchern nahebringen. Fragen zur Arbeit und den Bedingungen für deutsche Soldaten vor Ort sind ausdrücklich erwünscht. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung über www.vhs-dresden.de wird erbeten.

Von aml

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