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Vom kleinen Kassenhäuschen zum Afrikahaus

Dresden gestern und heute Vom kleinen Kassenhäuschen zum Afrikahaus

Mit unserer Serie „Dresden gestern und heute“ wollen wir anhand von Fotos zeigen, wie sich Dresden verändert. Heute zeigen wir das alte Kassenhäuschen des Dresdner Zoos – im Vergleich zum Eingangsbereich heute. Geschickt hat uns die Aufnahmen DNN-Leser Wolfgang Goliasch.

Zookasse.

Quelle: Wolfgang Goliasch

Dresden. Die Fotos vom Eingang des Dresdner Zoos entstanden im Jahr 1954. Geschickt hat sie uns DNN-Leser Wolfgang Goliasch. „An dem alten Gebäude sind die drei Kassenfenster zu erkennen, rechts das kleine Einlasstor, an dem die Eintrittskarten kontrolliert wurden. Das Schild ,Zoo’ befand sich über dem Hinweis auf Fütterungsverbot links auf dem Dach“ schreibt er zu seinen Fotos. Diese seien das Ergebnis der ersten „Knipsversuche“, die er als kleiner Junge gemacht habe.

Foto von 1954

Foto von 1954.

Quelle: Wolfgang Goliasch

Das alte Kassenhäuschen verschwand mit dem Bau des 3200 Quadratmeter großen Afrikahauses, das am 30. Januar 1999 – damals noch unter Zoodirektor Hubert Lücker – eingeweiht wurde. 12,1 Millionen Mark betrug die Investitionssumme. „Einzelspender, Firmensponsoren, der Förderverein und Erbschaften machten es möglich, daß sagenhafte 4,5 Millionen Mark aus Drittmitteln gewonnen werden konnten“, schrieben damals die DNN. „Mit den einzelnen Gebäudeteilen, dem 2100 Quadratmeter großen Tierhaus, der Zentralen Gaststätte „Drumbos Welt“, dem Auditorium mit 120 Plätzen und der Zooschule“ bildet das Afrikahaus „gleichzeitig den neuen Haupteingang des Zoos.“

Der Eingangsbereich des Dresdner Zoos mit Afrikahaus im Jahr 2015

Der Eingangsbereich des Dresdner Zoos mit Afrikahaus im Jahr 2015.

Quelle: Wolfgang Goliasch

Seit 2015 ist das Afrikahaus wieder eine große Baustelle. Die dem Biergarten zugewandte Nordfassade war verschlissen. Die zahlreichen Holzstützen hatten sich wegen der tropischen Temperaturen im Haus als ungeeignet erwiesen und werden deshalb durch eine massive Wand ersetzt. „Alle anderen Bauarbeiten haben mit der Umstellung auf den geschützten Kontakt der Elefantenpfleger zu den Dickhäutern zu tun“, erklärte der Zoologische Leiter Wolfgang Ludwig 2015 in einem Interview den DNN. Diese Auflage hatte der Zoo von der Stadt bekommen, seit der schlimme Unfall mit Elefantenjungen Thabo passiert war, der einer Pflegerin fast das Leben kostete.

Wie 1999 ist auch jetzt wieder davon die Rede, dass es mit einem Investitionsvolumen von 7,5 Millionen Euro zu den größten Bauvorhaben in der Geschichte des Dresdner Zoos zählt. Spätestens im Juli 2017 soll Wiedereröffnung gefeiert werden.

Leserfotos gesucht!

Mit unserer Serie „Dresden gestern und heute“ wollen wir anhand von Fotos zeigen, wie sich Dresden verändert. Haben Sie in Ihrer Fotosammlung auch Aufnahmen der Stadt aus früheren Jahren, die nicht weiter ungesehen in der Schublade oder auf irgendeiner Festplatte schmoren sollen? Dann schicken Sie sie uns und machen die interessanten Aufnahmen einem breiteren Publikum zugänglich. Selbstverständlich werden Sie als Fotograf benannt. Super wäre es, wenn Sie noch ein paar Informationen zum Bild liefern könnten. Sie können die Fotos digital per Mail an c.steinbach@dnn.de (in Betreff bitte „Dresden gestern und heute“ schreiben) oder als Papierfotos (an die Dresdner Neuesten Nachrichten, Lokalredaktion, Kennwort „Dresden gestern und heute“, Dr. Külz-Ring 12, 01067 Dresden) senden. Mit Ihrer Zusendung stimmen Sie automatisch einer Veröffentlichung Print und Online sowie einer eventuellen späteren Buchveröffentlichung zu.

Von Catrin Steinbach

Dresden,Tiergartenstraße 51.035887489827 13.752815403613
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