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Lokales Volle Kraft für die Kulturhauptstadt
Dresden Lokales Volle Kraft für die Kulturhauptstadt
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09:34 12.03.2018
Dresden will sich um den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2025 bewerben. Quelle: Dpa
Dresden

Die Fraktion FDP/Freie Bürger hat eine Aktuelle Stunde zum Thema „Sachstand und Ausrichtung der Bewerbung Dresdens als Kulturhauptstadt Europas 2025“ für die Stadtratssitzung am 22. April beantragt. In der Debatte sollen der aktuelle Stand der Bewerbung, die Schwerpunkte, die fehlenden Gesichtspunkte für eine erfolgreiche Bewerbung und weitere Ideen und Anregungen für den Bewerbungsprozess angesprochen werden.

„2019 muss die Landeshauptstadt die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 abgeben. Eine öffentliche Diskussion über den Bewerbungsstand, weitere Ideen und eventuell fehlende Punkte im aktuellen Verfahren sind jetzt angebracht“, erklärte Fraktionsvorsitzender Holger Zastrow.

Christa Müller, kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, unterstützt die Kulturhauptstadt-Bewerbung aus voller Überzeugung, wie sie DNN erklärte. „Wer Großes bewegen will, kann die Aufgabe nicht halbherzig angehen“, so Müller. Die Kernfrage bei der Bewerbung müsse lauten: „Was hat Europa von Dresden?“ Die CDU-Stadträtin legte ein Vier-Punkte-Programm mit Sofortmaßnahmen vor.

Strukturelle Defizite müssten dringend beseitigt werden, so die CDU-Politikerin. Die Federführung für die Bewerbung müsse im Geschäftsbereich von Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) liegen, dringend sei eine funktionierende Projektsteuerung erforderlich. „Die Steuerungsgruppe muss monatlich tagen. Es kann nicht sein, dass regelmäßig Termine verschoben werden.“ Die Kommunikation von Verwaltung, Kulturschaffenden sowie dem Kontroll- und Lenkungsgremium müsse besser vernetzt werden, forderte Müller.

Weitere Geschäftsbereiche wie Stadtentwicklung und Bau oder Bildung müssten in den Bewerbungsprozess einbezogen werden, eine Kooperation mit der Arbeitsgruppe Zukunftsstadt sei anzustreben. Auch der Austausch mit Studenten und Wissenschaftlern in Denkfabriken müsse organisiert werden.

Die Intendanten aller Kultureinrichtungen der Stadt und des Umlandes sollten in den Bewerbungsprozess einbezogen werden, aber auch der Freistaat und die Wirtschaft sowie die Wissenschaft. Schließlich müsste die Außenkommunikation verbessert werden, so Müller. Es sollte eine Kommunikations- und Marketingstrategie für den Bewerbungsprozess erarbeitet werden. Großveranstaltungen gemeinsam mit Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft könnten den Bewerbungsprozess begleiten.

„Wir wollen, dass die Bewerbung gelingt. Dresden hat doch ein kulturaffines Publikum“, so die Kulturpolitikerin. Die Verwaltung müsse die richtigen Prioritäten setzen. „Noch ist es nicht zu spät. Wir haben es selbst in der Hand.“

Von Thomas Baumann-Hartwig

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