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Lokales Viertes Adventskonzert des Kreuzchores im Dresdner Stadion kündigt sich an
Dresden Lokales Viertes Adventskonzert des Kreuzchores im Dresdner Stadion kündigt sich an
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07:30 22.09.2018
Das Adventskonzert des Kreuzchores im Jahr 2017. Quelle: Foto: © 2017 Michael Schmidt - www.schmidt.fm / Dresdner Kreuzchor
Dresden

Etwa 25 000 Besucher lauschten letztes Jahr unter freiem Abendhimmel Weihnachtsliedern und stimmten sich so auf die Festtagszeit ein. Am 20. Dezember ist es wieder so weit: Bereits zum vierten Mal singt der Kreuzchor nun im Rudolf-Harbig-Stadion, Lennéstraße 12. Das deutschlandweit bekannte Format bietet auch dieses Jahr eine Mischung aus klassischen Adventsliedern, poppigen Arrangements und Stücken zum Mitsingen. Alles beim Alten könnte man meinen: Doch auch dieses Jahr gibt es neue Top-Acts und eine noch beeindruckendere Herrnhuter Sternenlandschaft.

Das Live-Erlebnis Kreuzchor lebt vom Stadion als besonderen Veranstaltungsort für dieses Ereignis. Seit letztem Jahr erhellt ein Meer aus über 200 Herrnhuter Sternen das Stadionfirmament. „Das spricht die Leute einfach anders an, als in der Kirche“, meint Kreuzkantor Roderich Kreile. Dieses Jahr sei laut Oskar Scholz, Geschäftsführer der Herrnhuter Sterne GmbH, sogar mit noch mehr Sternen zu rechnen. Die Planungen laufen, trotz der sommerlichen Temperaturen, bereits auf Hochtouren.

„Ich freue mich, den Kreuzchor nun zum vierten Mal in unserem Wohnzimmer zu Gast zu haben“, bekundet Ralf Minge, Dynamos Sportdirektor und quasi „Hausherr“ im Stadion. „Gemeinsam repräsentieren wir mit diesem Konzert die Stadt“, so Minge. Ob die Dynamo-Spieler auch auf der Bühne stehen werden? „Fußball und singen, das kann man nicht erzwingen“, reimt der Sportdirektor lachend.

Dann holt sich der weltberühmte Chor für seinen Auftritt eben andere Verstärkung: In diesem Jahr ist unter anderem die finnische Sopranistin Camilla Nylund zu Gast. Flankiert wird der Kreuzchor außerdem wieder von einer Big Band und Streichern.

Kreuzkantor Roderich Kreile mit den Kruzianern beim Konzert 2017. Quelle: Foto: © 2016 Claudia Jacquemin / Dresdner Kreuzchor

Die Beliebtheit des Adventkonzerts erklärt sich Kreuzkantor Kreile durch die „Heimat“, die der Chor schafft. „Die Menschen haben besonders in der Adventszeit eine Sehnsucht nach dem Miteinander. Weihnachtslieder vermitteln da Geborgenheit“, sagt Kreile. „Mit diesem Abend haben wir eine wunderbare Tradition in der Vorweihnachtszeit geschaffen“, ist er überzeugt.

Im Jahr 2015 gab der Kreuzchor sein erstes Weihnachtskonzert in der Sportstätte. „Dass die Aufführung so einen Erfolg haben würde, damit hatte niemand gerechnet“, sagt Thomas Reiche, Initiator und Regisseur des Konzerts. Aber der große Zuspruch und die zahlreichen Ticketanfragen zeigen, dass das in Dresden angesiedelte Format mittlerweile in ganz Deutschland für Aufmerksamkeit sorgt. „Dies ist gerade in einer Zeit, in der oftmals andere Bilder die Berichterstattung über Sachsen prägen, ein großer Erfolg“, findet Reiche.

Die Idee entstand damals zum 800-jährigen Jubiläum des Kreuzchores.„Wir wollten uns als Chor mehr öffnen und mehr Leute teilhaben lassen“, erinnert sich Kreile.„Der Kreuzchor ist der Chor der Stadt. Wir wollten auf die Dresdner zugehen und für sie da sein“, erklärt er die damalige Überlegung.

Momentan singen etwa 132 Jungen bei dem Chor, 20 befinden sich in der Vorbereitungsklasse. Im Dezember werden Kreiler zufolge etwa 100 Knaben im Stadion singen. Worauf sich der Kantor bereits jetzt wieder freut? „Wenn ich mit den Jungs nach dem Konzert durch das Spalier der applaudierenden Menschen abgehe – es gibt nichts schöneres als die erfüllten Augen der Zuschauer zu sehen.“

Von Annafried Schmidt

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