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Lokales Vier Bühnenpoeten treten im Dresdner Panometer gegeneinander an
Dresden Lokales Vier Bühnenpoeten treten im Dresdner Panometer gegeneinander an
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15:55 09.01.2017
Slammerin Bonny Lycen.  Quelle: PR
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Dresden

 Am 8. Januar schließt die Panoramaausstellung „Dresden im Barock“ im Panometer Dresden. Nach einer kurzen Umbauphase steht dann vom 14. Januar an bis zum 11. Juni wieder die Ausstellung „Dresden 1945 - Tragik und Hoffnung einer europäischen Stadt“ im Fokus. Zum Start der nunmehr dritten Laufzeit des etwa 3000 Quadratmeter großen 360 Grad-Rundbildes samt begleitender multimedialer Schau findet am 14. Januar, 20 Uhr, ein Poetry Slam statt.

Dabei handelt es sich um einen Dichterwettstreit. Die Teilnehmer tragen selbst geschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit dem Publikum vor. Das kürt dann den Sieger. Welcher Art der Text ist – ob Lyrik, Prosa, Comedy oder was auch immer – das ist zumeist egal. Und: Für die Bewertung spielt nicht nur der Inhalt des Textes eine Rolle, sondern auch, wie er vorgetragen wird.

Beim Themen-Poetry-Slam, zu dem der Panoramakünstler und Architekt Yadegar Asisi und der Livelyrix e.V. einladen, gehe es „um eine spannende Symbiose aus Poesie und Panorama“, heißt es in einer Mitteilung. Es gebe zwei Runden und ein Finale. Eine Runde sei ausschließlich dem Panorama und dessen Inhalt gewidmet.

Beim Wettstreit treten vier Bühnenpoeten gegeneinander an. Zum einen Bonny Lycen aus Dresden. Die gebürtige Brandenburgerin und ausgebildete Sprach-, Sprech- und Stimmtherapeutin ist sächsische Vize-Meisterin (2015) und Halbfinalistin der deutschsprachigen Meisterschaft im Poetry Slam (2016). „Meine vorwiegend lyrischen Texte laden ... zum Träumen und Staunen ein, gehen noch öfter unter die Haut und berauschen nicht selten gelangweilte Ohren“, so Lycen selbst. Tabus in der Themenauswahl gibt es für sie nicht. „Dinge konkret in Worte fassen und nichts beschönigen – Kunst darf alles“, sagte sie 2015 in einem DNN-Interview.

Ebenso im Panometer dabei ist Rudi W. Berger aus Langenwetzendorf, mit 92 Jahren Deutschlands ältester Slammer. Berger wurde 1924 in Löhma bei Schleiz geboren, widmet sich – wie seiner Facebook-Seite zu entnehmen ist - seit 50 Jahren Lyrik & Prosa und reist durch Deutschland, um seine Texte vorzustellen.

Weiterhin können sich die Gäste auf „Rampensau und Schreiberling“ (Zitat aus der Süddeutschen Zeitung) Carmen Wegge freuen. Die studierte Juristin und Poetry Slammerin ist seit März 2016 Moderatorin beim Münchner Aus- und Fortbildungskanal (afk tv).

„Der vierte Kandidat Sven Hensel schafft es mit seiner ungeheuren poetischen Kraft, das Publikum beispiellos in seinen Bann zu ziehen, was ihm bereits den Poetry-Slam-Meistertitel in Nordrhein-Westfalen einbrachte“, teilt Asisi mit. Er begrüßt Teilnehmer und Gäste beim Poetry Slam, die Moderation des Abends übernimmt Christian Meyer, MDR-Moderator und Mitglied beim „The Fuck Hornisschen Orchestra“. Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 10 Euro und sind im Panometer Dresden, im Panometer -Infopoint am Neumarkt oder bei TixForGigs erhältlich. An der Abendkasse zahlen Besucher dann für eine Karte 13 Euro.

Bereits vor Start des Panoramas, das sich mit der Zerstörung der Stadt Dresden 1945 beschäftigt, liest Alexander Asisi, Autor und Neffe von Yadegar Asisi, aus seinem Kriminalroman „Die Dresdnerin“. Dieser beschäftigt sich mit der Verfolgung eines Serienmörders vor dem Hintergrund der Bombardierungen Dresdens im Februar 1945. Termine der Lesungen: 10. Januar, 19-20 Uhr, Bibliothek Laubegast, Österreicher Str. 61, und 11. Januar, 19-20 Uhr, Bibliothek Gorbitz, Merianplatz 4.

Von cat.

HINWEIS der Redaktion: Der Poetry Slam ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Nach Problemen mit der Heizungsanlage ist aktuell keine zweieinhalbstündige Veranstaltung im Panometer möglich. Ein neuer Termin steht noch nicht fest!

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