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Lokales Video des KrebsCentrums zur Nachsorge
Dresden Lokales Video des KrebsCentrums zur Nachsorge
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08:00 05.02.2017
Mit dem Image-Film für das Programm „Aktiv in der Nachsorge“ will das Universitäts KrebsCentrum zeigen, wie wichtig gesunder Lebensstil nach Krebstherapie ist. Quelle: Ucc
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Dresden

Mit einem neuen Video möchte das Universitäts KrebsCentrum (UCC) / Nationales Centrum für Tumor­erkrankungen (NCT) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden mehr Krebspatienten zu einem aktiven und gesunden Lebensstil animieren. Veröffentlicht wird der rund zweiminütige Clip pünktlich zum Weltkrebstag, der am 4. Februar stattfindet. Er weist auf das Programm „Aktiv in der Nachsorge“ hin, dessen Ziel es ist, einen gesunden Lebensstil umzusetzen. So kann das Risiko gemindert werden, dass nach einer abgeschlossenen Therapie Tumorerkrankungen neu auftreten.

„Gerade zum Abschluss einer Krebsbehandlung ist der Wunsch der Patienten, selbst etwas für die eigene Gesundheit zu tun, sehr groß“, sagt UCC-Direktor Prof. Gerhard Ehninger. Diesen Motivationsschub müssen man nutzen, was besonders in der Gemeinschaft gelinge. Daher setzt das Programm auf Gruppenangebote. „Es passt damit ganz zum Motto des diesjährigen Weltkrebstages ’Wir können. Ich kann.’, denn jeder kann sich im Kampf gegen den Krebs engagieren“, so Prof. Ehninger weiter.

Den Film gibt es zu sehen auf dem YouTube-Profil „UKDresden“. Wer sich für das Programm anmelden will, kann dies unter Tel.: 0351 / 458 74 47 oder praeventionszentrum@krebscentrum.de tun.

Innerhalb der letzten zehn Jahre sind die Krebserkrankungen in Sachsen bei Frauen um drei Prozent, bei Männern sogar um 16 Prozent gestiegen. Da über drei Viertel der Erkrankten jedoch 60 Jahre oder älter sind, ist der Anstieg auch auf den demografischen Wandel zurückzuführen. Berücksichtigt man die sich verändernde Altersstruktur, so zeigt sich ein stabiler Verlauf.

Pro Jahr erkranken in Sachsen 15 110 Männer und 11 980 Frauen an Krebs. Die Überlebensrate liegt bei über 60 Prozent. „Ende der 80er Jahre lag dieser Wert noch bei 27 Prozent bei den Männern und 41 Prozent bei den Frauen“, weiß Gesundheitsministerin Barbara Klepsch. „Es ist eine erfreuliche Entwicklung, dass verbesserte Therapie- und Diagnosemöglichkeiten zu immer höheren Überlebensraten führen.“

Von Gerrit Menk

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