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Lokales Verwaltung zieht auf Theatergelände in Cotta
Dresden Lokales Verwaltung zieht auf Theatergelände in Cotta
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11:08 23.01.2018
Die Stadtverwaltung hat ein Nutzungskonzept für die erste Immobilie aus dem früheren Bestand des theaters junge generation in Cotta. Quelle: Archiv
Dresden

Die Stadtverwaltung hat ein Nutzungskonzept für die erste Immobilie aus dem früheren Bestand des theaters junge generation in Cotta: Das Verwaltungsgebäude soll als Auslagerungsstandort für Verwaltungsbereiche genutzt werden, deren Gebäude saniert werden sollen. So könnten einzelne Bereiche aus dem Ortsamt Cotta in das ehemalige tjg-Verwaltungsgebäude ziehen, wenn das Rathaus Cotta in diesem Jahr saniert wird, heißt es in einem internen Schreiben der Stadtverwaltung.

Der Stadtrat hatte die Verwaltung mit einer umfangreichen Prüfung für den Gebäudebestand in Cotta beuaftragt. So sollte untersucht werden, ob das ehemalige Verwaltungsgebäude in eine Beherbergungsstätte für Gastregisseure und auswärtige Künstler umgebaut werden könnte, um Hotelkosten zu sparen. Davon sei wegen hoher Kosten für Investition und Betrieb abzuraten, so die Verwaltung.

Prüfung für Theatergebäude bis März

Für das eigentliche Theatergebäude hat sich die Verwaltung vorgenommen, die Prüfung bis März abzuschließen. Die Idee, das Gebäude als Lager und Archiv für das Städtische Klinikum oder als Lager und Fundus für Staatsoperette Dresden und tjg zu nutzen, sei verworfen worden. Das sei angesichts der hohen Kosten nicht umsetzbar. Es werde eine mögliche Nutzung für weitere kulturelle Einrichtungen der Stadt geprüft, aber auch nichtstädtische Nutzungen für das Gelände würden untersucht.

Verkaufsabsichten für das Grundstück bestünden nicht, erklärte die Stadtverwaltung. Vielmehr führe die Stadt auch Gespräche mit Verbänden und Vereinen über zeitlich befristete Zwischennutzungen, falls die Suche nach einer langfristigen Lösung erfolglos bleiben sollte.

tjg seit Dezember im Kraftwerk Mitte

Das tjg hat im Dezember 2016 den Spielbetrieb im Kraftwerk Mitte aufgenommen und seine Spielstätte in Cotta verlassen. Ursprünglich sollten die Altgebäude von tjg und auch der Staatsoperette in Leuben verkauft werden. Der Verkaufserlös sollte in die Finanzierung des Neubaus fließen. Doch im November 2016 verabschiedete sich der Stadtrat von diesem Vorhaben und beschloss auf Initiative der Linken, dass die Stadt prüft, ob sie selbst oder eine ihrer Gesellschaften die Liegenschaft nutzen könne. Das Gelände der Operette ist als Schulstandort im Gespräch, aber auch hier gibt es noch keine konkreten Pläne.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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