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Verleumderische Grapscher müssen ins Gefängnis

Amtsgericht Dresden fällt Urteile Verleumderische Grapscher müssen ins Gefängnis

Das Dresdner Amtsgericht hat zwei Sexualstraftäter ins Gefängnis geschickt. Beide Angeklagte hatte junge Frauen in der Neustadt attackiert.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. Das Dresdner Amtsgericht hat zwei Sexualstraftäter ins Gefängnis geschickt. Beide Angeklagte hatte junge Frauen in der Neustadt attackiert.

Kamalludin M. wurde zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt. Zum einen, weil er in Chemnitz die Spiegel von 20 Autos abgetreten und zum anderen, weil er eine 17-Jährige auf der Alaunstraße angriffen hatte. Der 20-Jährige Afghanen hatte die junge Frau hinter der Scheune an eine Wand gepresst, ihr die Luft abgedrückt, seine Hand in ihre Hose gesteckt und versucht ihren Kopf an sein unbedecktes Geschlechtsteil zu ziehen. Erst als die Freundin des Opfers dazu kam, ließ er von ihr ab.

Der Angeklagte lieferte eine andere Erklärung. Nicht er habe die 17-Jährige genötigt, sondern sie sei zudringlich geworden, ihm zum Herrenklo gefolgt und habe ihn dort geküsst. Alles sei wunderbar gewesen, bis deren Freundin auftauchte, die ihn geohrfeigt hätte. Die jungen Frauen bestätigten allerdings die Anklage der Staatsanwaltschaft.

Auch Mahmoud A., der drei Frauen attackiert hatte und sich wegen versuchter Vergewaltigung und Körperverletzung in zwei Fällen sowie sexueller Nötigung vor Gericht verantworten musste, hatte zunächst eines seiner Opfer beschuldigt. Die junge Frau habe ihn im September 2016 nach einem Discobesuch sexuell genötigt, sich auf ihn gesetzt, geküsst und überall angefasst. Nur mit Mühe habe er sich befreien können.

Später räumte der 22-Jährige die Tat zwar ein, beantwortete aber generell keine Fragen. So mussten die Opfer aussagen, was den Frauen sehr schwer fiel. Sie waren von ihm nicht nur sexuell angegriffen, sondern auch geschlagen, zu Boden gestoßen oder gewürgt worden. Diese Wunden sind verheilt, psychisch leiden sie noch heute. „Ich bin vorsichtiger, misstrauischer und gehe abends nicht mehr allein aus dem Haus“, sagte ein Opfer. Der Syrer wurde zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt.

Von Monika Löffler

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