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Lokales Verlängerung für Lehrer-Petition zur Bildungspolitik in Sachsen
Dresden Lokales Verlängerung für Lehrer-Petition zur Bildungspolitik in Sachsen
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14:58 11.03.2018
Quelle: dpa
Dresden

Für die Lehrer-Petition zur Bildungspolitik in Sachsen können weiter Unterstützer-Unterschriften abgegeben werden. Die Zeichnungsfrist sei bis Mitte März verlängert worden, teilte Mitinitiatorin Susann Weber auf DNN-Anfrage mit.

Neuausrichtung gefordert

Die Petition fordert eine Neuausrichtung der Bildungspolitik, damit die Anliegen der Schüler, Lehrer und Eltern in Sachsen erste Priorität erhalten. Die Lehrer sprechen sich unter anderem für zusätzliche Anrechnungsstunden für Klassenlehrer, Tutoren und Mentoren sowie eine langfristige und feste Beschäftigung von Sozialarbeitern an jeder Bildungseinrichtung aus. Für einen verbesserten Bildungsprozess sollte die Klassenstärke auf 24 Schüler und der Regelstundensatz eines Lehrers von 26 auf 24 Stunden reduziert werden.

Für die Petition konnten seit Ende Januar zunächst bis 25. Februar Unterschriften abgegeben werden. Die Autoren hätten 12000 Unterschriften zu erreichen, damit sich auch die Plattform „openpetition“ in der Landespolitik für die Inhalte der Petition stark macht. Bis Ende dieser Woche hatte reichlich 5000 Menschen im Internet ihre Unterstützung bekundet. Die Erziehungsgewerkschaft GEW lobte das Engagement von der Lehrer-Basis.

Verlängerung bis 15. März

Die Plattform überlässt es den Initiatoren, wie lange sie für ein Anliegen werben wollen. Aufgrund viel Anfragen, hätten sich die Initiatoren nun zu einer Verlängerung bis 15. März entschieden, hieß es am Freitag.

Die Dresdner Lehrer-Gruppe hatte angestrebt, die Unterschriftensammlung vor der von Ministerpräsident Michael Kretschmer angekündigten Regierungserklärung von Kultusminister Christian Piwarz (beide CDU) abzuschließen. Um den Diskurs über die Schulpolitik zu intensivieren, streben die Petitionsautoren ein Bildungsforum mit Beteiligung des Ministers an.

Von Ingolf Pleil

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