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Lokales Verkaufsoffener Sonntag sorgte für volle Dresdner Innenstadt
Dresden Lokales Verkaufsoffener Sonntag sorgte für volle Dresdner Innenstadt
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18:46 06.12.2015
Quelle: jv
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Dresden

Der verkaufsoffene Sonntag in der Dresdner Innenstadt sorgte für volle Geschäfte und dichtes Gedränge auf den Straßen. Überall strömten die Menschen in die Läden, um Geschenke für die Lieben zu Weihnachten zu kaufen. Das ganz große, befürchtete Verkehrschaos blieb aber aus. Die Händler in Sachsen zeigen sich nach dem verkaufsoffenen Nikolaus-Sonntag mit den Umsätzen zufrieden. „Das Weihnachtsgeschäft hat Fahrt aufgenommen“, sagte René Glaser vom Handelsverband Sachsen am Sonntag.

Verkaufsoffener Sonntag in Dresdner Innenstadt

Glaser sprach von einem „wichtigen zusätzlichen Impuls“. Vor allem den Samstag hätten viele genutzt, um kleine Geschenke wie Süßigkeiten, CDs oder Dekoartikel für den Nikolausstiefel zu besorgen. Auch hochwertige Lebensmittel waren gefragt. Die milden Temperaturen allerdings bereiten dem Textilhandel Probleme: Wintermäntel, Stiefel und warme Pullover blieben in den Regalen liegen. „Wir hoffen nun auf Schnee und kältere Temperaturen“, so Glaser.  In Dresden duften die Läden wegen eines Stadtratsbeschlusses nur in der Innenstadt öffnen. Im Einkaufstempel Elbepark am Stadtrand stieß die Entscheidung auf Unverständnis: „Wie bedauern dies zutiefst und bitten um Ihr Verständnis“, hieß es etwa auf Facebook.

Nadine Strauß, Centermanagerin der Altmarktgalerie, bewertete den Sonntag positiv: „Das Haus war voll, es gab viel Bewegung und viele Menschen sind mit Einkaufbeutel nach Hause gegangen.“ Laut Strauß wurde vor allem im Elektrobereich kräftig zugeschlagen. „Systemkameras, Tablets, Notebooks und Fernseher waren nach ersten Einschätzungen die am häufigsten erworbenen Produtke“, so Strauß. Natürlich zählten neben modernen Produkten wie Fitnessarmbändern auch Klassiker wie Parfüm oder Uhren zu den Kassenschlagern. Die Verantwortlichen der Altmarktgalerie gehen von ähnlichem Zulauf wie beim verkaufsoffenen 2. Advent im letzten Jahr aus. „Wir hoffen sogar auf etwas mehr Kunden“, so Strauß. Laut der Centrumsmanagerin sei es schade, dass die Geschäfte in diesem Jahr am 4. Advent zu bleiben müssen: „Wir wünschen uns für das nächste Jahr wieder zwei verkaufsoffene Sonntage in der Adventszeit.“

jv/dpa/ sbu

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