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Vereine fordern Runden Tisch zum Dresdner Garnisonfriedhof

Vereine fordern Runden Tisch zum Dresdner Garnisonfriedhof

Der Widerstand gegen die vom Freistaat geplante Umgestaltung des Nordflügels des Sowjetischen Garnisonfriedhofes wächst. Wie gestern bekannt wurde, hat sich ein Bündnis namhafter Dresdner Vereine und Organisationen an Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU) gewandt.

Darin fordern u.a. der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, das Deutsch-Russische Kulturinstitut, der Freundeskreis Sowjetischer Garnisonfriedhof, die Jüdische Gemeinde, die IG 13. Februar, das Münchner-Platz-Komitee und die Deutsche Gesellschaft für Heereskunde den Minister auf, die bislang unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgestimmten Pläne des Sächsischen Immobilien- und Baumanagements (SIB) zu stoppen. Diese sehen für etwa 350 000 Euro den Abriss der historischen Friedhofssubstanz zugunsten einer pflegeleichten Rasenfläche mit Namensstelen vor.

Das Bündnis fordert angesichts des öffentlichen Interesses am Erhalt des Friedhofes in seinem historischen Gewand die Einberufung eines Runden Tisches zur Erörterung möglicher Lösungsansätze, die sowohl für Freistaat als auch Bürger vertretbar sind. Durch die Realisierung des Umgestaltungsplanes ginge ein großes Potenzial an Gedenk- und Erinnerungskultur verloren, heißt es in dem Schreiben. Der SIB sieht seinerseits keine Veranlassung für einen Runden Tisch. Das Vorhaben befinde sich derzeit im Genehmigungsverfahren. Ein früheres Angebot war diesbezüglich im Oktober 2012 überraschend und ohne Angabe von Gründen zurückgezogen worden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.09.2013

Jane Jannke

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