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Lokales Verdi droht Nahverkehrsunternehmen mit Warnstreik – Auch Dresden betroffen
Dresden Lokales Verdi droht Nahverkehrsunternehmen mit Warnstreik – Auch Dresden betroffen
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18:35 15.03.2017
Archivbild. Quelle: dpa
Dresden

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi droht sächsischen Nahverkehrsunternehmen mit einem Warnstreik. Davon könnten auch Buslinien der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) betroffen sein. Die Entscheidung darüber werde nach der nächsten Verhandlungsrunde im Tarifstreit mit der Arbeitgebervereinigung öffentlicher Nahverkehrsunternehmen am Freitag getroffen, teilt die Gewerkschaft mit. Man erwarte ein den eigenen Forderungen entsprechendes Angebot.

Die liegen deutlich über dem, was die Arbeitgeber zu bieten bereit sind. Auf dem Tisch liegt ein Angebot über einen Abschluss für drei Jahre, bei dem die Gehälter der Busfahrer im ersten Jahr um 2,1 Prozent, anschließend je um zwei Prozent steigen sollen. Verdi fordert dagegen sieben Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von einem Jahr. Die Vergütung der Beschäftigten liege unter den Tarifgehältern im sächsischen Nahverkehr heißt es.

In Dresden ist die Dresdner Verkehrsservicegesellschaft mbH (DVS) betroffen, eine 100-prozentige Tochter der DVB, deren Fahrer auf einigen Buslinien und Fähren eingesetzt werden. Ebenso könnte in Bussen des Regionalverkehrs Dresden, der Verkehrsgesellschaft Meißen und der Oberelbischen Verkehrsgesellschaft Pirna Sebnitz gestreikt werden.

Von uh

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