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Veränderungssperre für Marina Garden in Dresden verlängert

Stadtrat Veränderungssperre für Marina Garden in Dresden verlängert

Der Stadtrat hat am 26. Januar mit 37 gegen 27 Stimmen die Veränderungssperre für das Baugebiet Marina Garden in der Leipziger Vorstadt um ein Jahr verlängert.

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Quelle: Archiv

Dresden. Der Stadtrat hat am 26. Januar mit 37 gegen 27 Stimmen die Veränderungssperre für das Baugebiet Marina Garden in der Leipziger Vorstadt um ein Jahr verlängert. Während Gunter Thiele, baupolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, das Vorgehen kritisierte und davon sprach, dass Dresden bei dem elbnahen Grundstück mit leeren Händen dastehe, begrüßten Redner der rot-grün-roten Mehrheit den Beschluss.

Tilo Wirtz, der Baupolitiker der Linken, erklärte, der Stadtrat nehme sein Recht auf Stadtgestaltung wahr. Investorin Regine Töberich habe ein Wohngebiet geplant, dass sich mit den städtebaulichen Vorstellungen der Stadtratsmehrheit nicht vertragen habe. „Wir müssen häufiger von unseren Möglichkeiten Gebrauch machen, die Stadt zu gestalten. Wir brauchen Vorschriften und Auflagen für Investoren.“ Jeder solle Geld verdienen dürfen, so Wirtz, jeder müsse aber auch Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen.

Den Vorwurf von Thiele, Rot-Grün-Rot verhindere Wohnungsbau, wollten Johannes Lichdi (Bündnis 90/Die Grünen) und Thomas Blümel nicht unkommentiert stehen lassen. Die CDU habe nur Marina Garden als Beispiel vorzuweisen, erklärte Lichdi. Die Stadtratsmehrheit habe seit der Kommunalwahl 2014 den Bau von Tausenden Wohnungen ermöglicht, zitierte Blümel Zahlen der Stadtverwaltung. „In Dresden gibt es eine rege Bautätigkeit“, stellte er fest.

Von tbh

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