Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / 1 ° Schneeschauer

Navigation:
Google+
Vandalismus: Künstler baut Figurengruppe am Königsufer wieder ab

Kunstaktion abgebrochen Vandalismus: Künstler baut Figurengruppe am Königsufer wieder ab

Der Dresdner Künstler Thomas Reichstein hat am Sonntagabend seine mannshohen Plastiken zurück ins Atelier gebracht. Grund: eine Skulptur wurde abgebrochen und gestohlen. Seit Mittwoch standen vier Figuren im Flussbett am Königsufer.

Thomas Reichstein baute mit Hilfe von Musiker Roger Tietke (r.) seine Figuren am Königsufer wieder ab.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Wegen Vandalismus und Diebstahl hat der Dresdner Künstler Thomas Reichstein seine mannshohen Plastiken im Flussbett am Königsufer am Sonntagabend wieder abgebaut. Am Vormittag wurde er darüber informiert, dass der „Schamane“ aus Aluminium abgebrochen und entwendet wurde. „Es ist nur noch ein kleiner Rest von der Figur übrig“, berichtete Reichstein enttäuscht. Damit die drei anderen Skulpturen – ein Paar, „Eva à la Cranach“ sowie eine, die Flora und Fauna symbolisiert, – nicht das gleiche Schicksal erleiden, baute er sie ab, lud sie auf einen Transporter und brachte sie in sein Atelier zurück. Aufgestellt hatte Reichstein die Figurengruppe erst am vergangenen Mittwoch neben der Augustusbrücke. Ursprünglich sollten die vier Plastiken bis zum 2. Oktober an der Elbe stehen.

c4b4d2ca-826e-11e7-b8d2-0a4c777e17b0

Der Dresdner Künstler Thomas Reichstein hat am Mittwoch vier Skulpturen in die Elbe gestellt – zumindest fast: Die mannshohen Plastiken aus Aluminium stehen im trockenen Teil des Flussbettes am Königsufer, direkt an der Augustusbrücke.

Zur Bildergalerie

Mit seinen Figuren möchte der Künstler die Beziehung von Mensch und Fluss thematisieren. Ironie der Geschichte: der „Schamane“ sollte symbolisch über das Leben an der Elbe wachen. Nur leider wachte in der Nacht keiner über ihn und er wurde gestohlen.

Als Standort für seine Figuren hatte Reichstein das getrocknete Flussbett der Elbe am Königsufer gewählt. Als er die Figuren aufstellte, sprach er von einem „spannenden Ort“. Die im Sommer freie Fläche lade ein. Man habe hier einen tollen Blick und sei der Elbe sehr nah. Daher wolle er genau hier „die positiven Energien“ zusammenbringen, so Reichstein. Leider fühlten sich ein oder mehrere Personen mit krimineller Energie auch eingeladen.

Von S.K.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Kunst am Königsufer
Thomas Reichstein mit seinen vier Figuren im Elbe-Flussbett.

Der Dresdner Künstler Thomas Reichstein hat am Mittwoch vier Skulpturen in die Elbe gestellt – zumindest fast: Die mannshohen Plastiken aus Aluminium stehen im trockenen Teil des Flussbettes am Königsufer, direkt an der Augustusbrücke. Reichstein will mit seinen Figuren die Beziehung von Mensch und Fluss thematisieren.

mehr
Mehr aus Lokales
16.01.2018 - 14:59 Uhr

Die Winterpause ist langsam aber sicher auch für die Amateurkicker vorbei. In der Landesklasse beginnt das Training für die zweite Saisonhälfte.

mehr
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.