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VW Sachsen schaltet einen Gang hoch

Auto- und Motorenfertigung VW Sachsen schaltet einen Gang hoch

Die sächsischen VW-Standorte fahren auf der Überholspur. Sowohl in Zwickau als auch in Chemnitz laufen die Werke rund. Sie konnten ihr Produktionsvolumen im vergangenen Jahr zum Teil deutlich anheben. In der Gläsernen Manufaktur Dresden rollten 5350 e-Golfs vom Band.

Volkswagen-Mitarbeiter arbeiten in der Gläsernen VW-Manufaktur in Dresden an der Montage eines Volkswagen E-Golfs

Quelle: Burgi/dpa

Zwickau/Dresden. Die sächsischen VW-Standorte fahren auf der Überholspur. Sowohl in Zwickau als auch in Chemnitz laufen die Werke rund. Sie konnten ihr Produktionsvolumen im vergangenen Jahr zum Teil deutlich anheben. In der Gläsernen Manufaktur Dresden rollten 5350 e-Golfs vom Band. Hier soll die Fertigung des Elektro-Autos im laufenden Jahr deutlich gesteigert und ab April wegen der hohen Nachfrage eine zweite Schicht gestartet werden. Darüber informierte am Freitag die Volkswagen Sachsen GmbH in Zwickau.

Im dortigen Fahrzeugwerk wurden demnach mit 289 717 (2016: 282 016) Golf und Passat erneut auf hohem Niveau produziert. Das sei gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um drei Prozent. Auf den Golf und Golf Variant, der exklusiv aus Zwickau kam, entfielen davon 268 958 Fahrzeuge. Für 2018 sei ein ähnlich hohes Fahrzeugvolumen an Golf, Golf Variant und Passat Variant wie 2017 geplant.

„Mit 9937 (7852) Karosserien für die automobile Luxusklasse der Marken Bentley und Lamborghini wurden 2017 wieder deutlich mehr Karosserien gefertigt als ein Jahr zuvor“, heißt es in der Mitteilung von VW Sachsen weiter. Erfolgreich gestartet sei in Zwickau zudem die Karosseriefertigung für den Lamborghini Urus.

Auch die Chemnitzer Motorenfabrik von VW konnte zulegen. Im Vergleich zum Vorjahr, als 769 716 Motoren produziert wurden, erhöhte sich die Fertigung um ebenfalls drei Prozent auf 791 179. Das Werk habe zudem rund 710 000 Sätze Ausgleichswellen und über 300 000 integrierte Ventiltriebsmodule hergestellt.

Voriges Jahr hat der Volkswagen-Konzern 153 Millionen Euro im Freistaat Sachsen investiert. Die Schwerpunkte bildeten unter anderem die Automatisierung der hydraulischen Pressenstraße und die Integration des Karosseriebaus für den Lamborghini Urus in Zwickau. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (ohne Auszubildende) bei Volkswagen Sachsen lag Ende des vergangenen Jahres mit rund 9850 leicht unter dem Vorjahr, hieß es. 7700 VW-Beschäftigte stehen in Zwickau auf den Lohn- und Gehaltslisten, 1650 in Chemnitz, 380 sind für die Gläserne Manufaktur tätig und 120 im Volkswagen-Bildungsinstitut. Mit rund 150 neuen Auszubildenden 2017 bewege sich VW auf dem „hohen Niveau der Vorjahre“.

Die Gläserne Manufaktur in Dresden mit ihrer Erlebniswelt begrüßte 2017 rund 103 000 (Vorjahr: 85 000) Besucher und 4300 (2300) Teilnehmer an den Probefahrten mit Elektro-Fahrzeugen.

Von Ulrich Langer

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