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Lokales VW Dresden holt Gründer aus Israel in den Brüter
Dresden Lokales VW Dresden holt Gründer aus Israel in den Brüter
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13:29 22.05.2018
 ARCHIV - Die Gläserne Manufaktur von Volkswagen beherbergt auch einen Firmen-Inkubator Quelle: Sebastian Kahnert
Dresden

 Der Volkswagen-Inkubator in Dresden soll künftig auch internationale Firmengründungen ausbrüten. Das hat VW mitgeteilt. Außerdem wolle man fortan nicht nur Dienstleister mit innovativen Mobilitätsideen fördern, sondern auch Robotik-Firmen und andere „Industrie 4.0“-Gründer.

Den Anfang machen junge Unternehmen aus Israel. „50 israelische Startup haben sich beworben“, teilte der Dresdner Manufaktur-Sprecher Carsten Krebs mit. Ein Expertengremium sei nach Israel geflogen, um dort die fünf interessantesten Gründer anzuhören. „Sie werden in sechs Minuten versuchen, unsere Jury zu überzeugen.“

Bisher hatte VW deutsche Jungunternehmer im „Future Mobility“-Inkubator untertützt – vor allem durch Büros, Zuschüsse und Expertenrat. Im Fokus standen und stehen dabei junge Firmen (Start-ups), die Hilfe bei der Entwicklung ihrer Geschäftskonzepte brauchen – und umgedreht auch den VW-Konzern neue Impulse geben können. Nun will Inkubator-Chef Marco Weiß auch ”Startup-Hotspots wie zum Beispiel Riga, Prag und Tel Aviv mit ihrer lebendigen Tech-Szene” nach solchen Gründern abgrasen.

Außerdem wollen die Ideensucher bei VW mehr Start-ups ausbrüten, die dem Konzern beim Umstieg auf die Produktion von “I.D.”- Elektroautos neue Konzepte liefern. Automatisierungslösungen seien gefragt, aber auch Firmen, die neue Technologien für Roboterstationen entwickeln. Denn in heutigen Fabriken sind Roboter zum Schutz der menschlichen Kollegen oft in einer Art Käfige eingebettet. “Künftig könnte dies überflüssig sein, indem man die Absicherung zum Beispiel mit Hilfe von Sensorfeldern im Boden bewerkstelligt“, betonte Weiß.

Von Heiko Weckbrodt

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