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Lokales VVO will Dresdner S-Bahn-Netz erweitern
Dresden Lokales VVO will Dresdner S-Bahn-Netz erweitern
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09:01 27.05.2018
Das S-Bahn-Netz in Dresden soll erweitert werden. Quelle: dpa
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Dresden

Der Verkehrsverbund Oberelbe peilt einen Ausbau des S-Bahn-Netzes in und um Dresden an. Aktuell beschäftigen sich die Planer mit verschiedenen Projekten, um das bestehende Netz zu erweitern. Im Fokus stehen dabei die Bahnverbindungen von Dresden nach Königsbrück, Kamenz und Bautzen sowie die Strecke zwischen Dresden über Cossebaude und Großenhain nach Elsterwerda. Zudem plant der Verkehrsverbund eine Expressverbindung in die nordböhmischen Stadt Ústí nad Labem.

Bei der Feier zum 20-jährigen Jubiläum des VVO kündigte VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen an, die bisherigen Regionalbahnverbindungen von Dresden nach Königsbrück, Kamenz und in Richtung Bautzen mit in das S-Bahn-Netz der Landeshauptstadt integrieren zu wollen. Alle drei Verbindungen weisen mit die stärksten Zuwächse bei den Fahrgastzahlen aus. „Ein Plus von 30 Prozent auf den beiden Strecken nach Königsbrück und Kamenz rechtfertigt, dort mehr zu machen“, sagt Burkhard Ehlen.

Tatsächlich fahren zwischen Radeberg und Dresden bereits jetzt drei Züge pro Stunde, rechnet der VVO-Chef vor. „Das ist ja fast schon ein S-Bahn-Takt.“ Bereits seit längeren wird insbesondere über eine Verstärkung des Verkehrs nach Ottendorf-Okrilla auf der Königsbrücker Strecke und in Richtung Kamenz diskutiert. Konkrete Umsetzungsideen und Zeitpläne konnte Burkhard Ehlen zunächst allerdings nicht verkünden. Auf einem Plan waren lediglich für die Strecke nach Königsbrück die Linien-Nummer S6, für die Strecke nach Kamenz die S7 und in Richtung Bautzen die S8 vermerkt. Die Planungen seien auch abhängig von einer möglichen Elektrifizierung der Bahnstrecken nach Kamenz und Görlitz.

Mit der Aufwertung der Regionalbahnlinie nach Elsterwerda zur S5 will der Verkehrsverbund indes auch das linkselbische Gebiet in Dresden mit in das S-Bahn-Netz einbinden. „Hier geht es sicher nicht um einen Viertelstundentakt. Aber wir wollen die Verbindung besser als heute machen“, sagt Burkhard Ehlen. Denkbar sei ein Halbstundentakt. Mit einem Regionalexpress nach Ústí will der VVO indes Sachsen und den Norden Böhmens besser vernetzen. Burkhard Ehlen setzt dabei unter anderem auf die Zugkraft des Dresdner Flughafens.

Von Sebastian Kositz

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