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Urteil im Neonazi-Prozess frühestens Ende August

Freie Kameradschaft Dresden Urteil im Neonazi-Prozess frühestens Ende August

Im Prozess gegen zwei mutmaßliche Mitglieder der Neonazi-Gruppe „Freie Kameradschaft Dresden“ (FKD) wird frühestens Ende August das Urteil fallen. Die Staatsschutzkammer des Landgerichts Dresden setzte am Mittwoch fünf weitere Verhandlungstage an.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Dresden. Im Prozess gegen zwei mutmaßliche Mitglieder der Neonazi-Gruppe „Freie Kameradschaft Dresden“ (FKD) wird frühestens Ende August das Urteil fallen. Die Staatsschutzkammer des Landgerichts Dresden setzte am Mittwoch fünf weitere Verhandlungstage an. Grund für die Verfahrensverzögerung ist die nur zögerliche Aussagebereitschaft der Angeklagten. Den 19 und 27 Jahre alten Männern wird Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Landfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung und Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion vorgeworfen.

Obwohl ihnen im Rahmen eines Deals erleichterte Strafen gegen ein Geständnis in Aussicht gestellt worden waren, dauerte ihre Vernehmung drei Sitzungstage. Mehrfach ermahnte sie der Vorsitzende Richter, dass der Deal wackele, wenn sie sich mit ihren Einlassungen nicht an die Verfahrensvereinbarung hielten.

Der mehrfach vorbestrafte ungelernte Fußbodenleger und der Einzelhandelskaufmann sollen seit Sommer 2015 Asylbewerber und andere Menschen angegriffen, drangsaliert und verprügelt haben. Die FKD war bei Angriffen auf Heime in Heidenau und Dresden aufgefallen, teils in Kooperation mit der unter Terrorverdacht stehenden „Gruppe Freital“.

dpa

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