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Lokales Unwetterwarnung für Dresden: Dauerregen lässt Pegel kleinerer Flüsse steigen
Dresden Lokales Unwetterwarnung für Dresden: Dauerregen lässt Pegel kleinerer Flüsse steigen
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18:03 09.09.2015
Grauer Himmel über Dresden: Petrus öffnet die Schleusen und sorgt für Hochwassergefahr. Für die Anwohner kleinerer Flüsse auch im Umland der Landeshauptstadt kann das unangenehme folgen haben. Quelle: Stefan Schramm
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Sie gilt für Donnerstagabend. Zu erwarten sei ergiebiger Dauerregen mit hohen Niederschlagsmengen.

Den Angaben des Wetterdienstes zufolge können auch in Dresden und Umland zwischen 40 und 70 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen. Möglich seien in dieser Zeit Überflutungen von Straßen und Kellern, auch Erdrutsche können auftreten. „Nach einer kurzen Entspannung kommt am Samstag dann die nächste große Regenfront“, sagte ein DWD-Sprecher am Donnerstag. Entspannung sei erst Anfang kommender Woche in Sicht.

Nach Einschätzungen des Landeshochwasserzentrums wird der Dauerregen in den kommenden Tagen die Pegel sächsischer Flüsse in die Höhe treiben. Mit Ausnahme der Elbe gelten daher Hochwasserwarnungen. „Es kann kritisch werden“, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Das Dresdner Umweltamt rief vorsorglich die Hochwasser-Alarmstufe 2 für den Lockwitzbach in Dresden aus. An einzelnen Pegeln könnten die Wasserstände die höchsten Alarmstufen 3 und 4 erreichen. „Das wäre dann Katastrophenalarm.“ Welche Gebiete es treffen wird, war noch unklar. Laut Landeshochwasserzentrum erfolgt der Anstieg der Pegel nicht gleichmäßig, sondern hängt von der Niederschlagsmenge vor Ort ab.

Die Elbe erreicht voraussichtlich am Sonntag die Alarmstufe 1. Mit dem Eintreten der Hochwasserscheitel kleinerer Flüsse sei ab Sonnabend zu rechnen. Betroffen sein könnten davon unter anderem der Lockwitzbach, die Müglitz und die Weißeritz. Zwar stünden in den Speichern der Landestalsperrenverwaltung die

Hochwasserrückhalteräume nahezu vollständig zur Verfügung, dennoch wurde am Donnerstagmittag der Abfluss aus der Talsperre Malter vorsorglich von 2,7 auf 5,7 Kubikmeter pro Sekunde erhöht. Mit weiteren Erhöhungen sei zu rechnen.

Bereits am Mittwoch hatten Unwetter und heftiger Regen in Sachsen vielerorts für Behinderungen gesorgt. Durch den Süden Dresdens zog eine Windhose, zahlreiche Bäume stürzten um, die Straße im Lockwitzgrund musste mehrere Stunden gesperrt werden. Verletzt wurde laut Feuerwehr aber niemand. In Pirna gab es Blitzeinschläge in zwei Mehrfamilienhäuser, bei denen ebenfalls niemand verletzt wurde. Im Liebethaler Grund musste die Feuerwehr abgestürzte Felsbrocken von der Straße räumen, nahe der Elbe war ein Hang abgerutscht.

StS/dpa

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