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Lokales Unverhoffter Nachwuchs: Dresdner Zoo freut sich über kleine Mandrill-Dame
Dresden Lokales Unverhoffter Nachwuchs: Dresdner Zoo freut sich über kleine Mandrill-Dame
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14:24 11.10.2018
Mandrill-Mädchen Aluna mit ihrer Mutter Ikela. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Der Dresdner Zoo freut sich über frischen Nachwuchs in seiner Mandrill-Familie. Die kleine Aluna wurde am 6. September geboren und ist das siebte gemeinsame Jungtier von Haremsführer Napo und Primatendame Ikela.

Mit ihren fünf Wochen wird die Kleine noch gesäugt und verlässt den schützenden Körper ihrer Mutter nur selten. Doch auch vom frischen Obst bei der Fütterung habe sie schon einmal gekostet, so Pflegerin Christiane Krönke.

Erst im April hatte die Mandrillgruppe ihr neues Domizil im wiedereröffneten Afrikahaus bezogen. Sowohl Umzug als auch Eingewöhnung verliefen harmonisch, wie der jüngste Zuwachs zeigt. Doch geplant war der schnelle Nachwuchs eigentlich nicht: „Wir wussten nicht, dass Ikela schwanger ist. Aluna war eine Überraschung“, gibt Krönke zu.

Damit leben im Zoo nun fünf männliche und fünf weibliche Mandrille mit einer Altersspanne von frischen fünf Wochen bis zu stattlichen fast 33 Jahren. Aluna ist dabei nach der 2014 geborenen Uzuri erst das zweite Weibchen, das in der aktuellen Zuchtgruppe zur Welt kam.

Doch für immer wird sie nicht in ihrer Familie bleiben können. „Es ist so, dass unsere Jungtiere zwangsläufig irgendwann abgegeben werden müssen. Ab der Geschlechtsreife sollten sie in neue Gruppen integriert werden oder später eigene Familien gründen. Das ist auch in der Natur ganz normal“, so die Pflegerin.

Von Franziska Gleißner

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